Up up and away

Morgenstund hat Gold im Mund im Garden of GodsUp up and away und genauso schnell ist man leider auch wieder zurück. Zwei “vollgepackte”, abenteuer- und abwechslungsreiche Wochen liegen hinter uns. Die Fülle an neuen Eindrücken war wie immer überwältigend und der Urlaub wieder mal eindeutig viel zu kurz. Der Urheber des Sprichworts „in der Kürze liegt die Würze“ scheint irgendwie nie im Südwesten der USA gewesen zu sein… :)
Am 26. September ging es von Berlin über London nach Denver. Ein unglaubliches Schnäppchen von British Airways: um 343 Euro p.P. gab es (wie bislang immer bei BA) einen Boardcomputer mit zahlreichen Filmen (u.a. SATC für uns Frauen :) ) und dann hatten wir dieses Mal jeweils drei Sitze zur Verfügung – und das wohlgemerkt am Hin- und Rückflug! Schlaf fand ich leider trotzdem keinen, aber dafür konnte Steffen seine Liegefläche genießen. Da dann auch noch eines unserer 4 Gepäcksstücke trotz 4-stündigem Aufenthalt am Terminal 4 in London Heathrow den Weg nach Denver nicht fand (waren offensichtlich zuviel 4er…), gab es noch 100 USD Entschädigung von British Airways. Diese waren leider nach dem ersten Safeway-Großeinkauf gleich wieder weg… aber ein Flugpreis von 293 Euro p.P. nach Denver hört sich doch recht passabel an! :)

In dem Gepäcksstück befanden sich ausschließlich Campingsachen, was angesichts der Tatsache, dass wir in den San Juans Mountains ohnehin schon alle Motels vorgebucht hatten, durchaus sehr verschmerzbar war. Diese Tasche durften wir drei Tage später vom Flughafen in Cortez abholen. Die Dame am BA Gepäcksschalter in Denver ist halb verzweifelt angesichts unserer ersten Tagesetappen. ;)

Mt. Sneffels Range - Dallas Divide vor Sonnenaufgang

Den ersten Sonnenaufgang genossen wir in Colorado Springs im Garden of Gods S.P. und danach führte uns der Weg tief in die San Juans hinein. Das Herbstlaub zeigte sich von seiner allerbesten Seite, das Wetter aber leider nicht. Die Espen am Million Dollar Highway befanden sich dieses Jahr im vollsten Peak und auch die Owl Creek Pass Road war traumhaft schön. Dieses Mal faszinierten uns aber nicht nur die Espen, sondern vor allem das niedrige Gebüsch, das in allen erdenklichen Farbnuancen die Berghänge überzog. So bunt, wenn nicht gar grellbunt – unglaublich was der Herbst für Farben hervorzaubern kann! Auch wenn uns vor Ort der Nieselregen etwas aufs Gemüt drückte, so weiß ich mittlerweile nicht, ob diese Landschaft mit Sonne nicht ohnehin zu kontrastreich ausgesehen hätte. Vielleicht war es doch gar nicht mal so schlecht, dieses Schlechtwetter… :)
Glück hatten wir dann auch beim Klassiker der San Juan Mountains, die Stimmung vor Sonnenaufgang bei Dallas Divide war absolut genial. Im Anschluss wurden wieder die CR 5, 7 und 9 erforscht und von der Yankee Basin Road südwestlich von Ouray nahmen wir ein 30 cm langes “Souvenir” im Reifen mit, auf das wir durchaus auch gern verzichtet hätten. Aber der Fachmann von Big-o-Tires in Cortez zog den Draht heraus und nach 12 Minuten waren wir gerade mal 12 USD ärmer und bereit für die nächsten Abenteuer.

Durch den vielen Regen waren die Farben am Red Mountain noch intensiver.

Immer wieder schön, die Yankee Girl Mine

Auch bei Nieselwetter wird das Stativ aufgestellt...

Ein kleines Souvenir von der Yankee Boy Basin...

Am Sonntagabend genossen wir mit John und Tony einige Margaritas und unsere erste “Flaming Fiesta”. Mit John machten wir uns für das kommende Wochenende ein Treffen aus. Und Tony hat sich dieses Mal eine ganze Woche frei genommen um uns in den Nordwesten New Mexicos zu begleiten.
Unauffällig wurde er aber zuvor noch schnell in unserem Auto in den Mesa Verde N.P. eingeschleust… :) Die Balcony House Ranger Tour hat uns allen gut gefallen, noch mehr aber die enge Box vor dem Visitor Center, die darüber entschied, ob man für diesen Trip geeignet ist oder nicht. Ein Ausschlussverfahren, das bei vielen Amerikanern und Besuchern sicher sinnvoll und notwendig ist, damit sie nicht auf halber Strecke plötzlich stecken bleiben… Leider habe ich vergessen, diese Box zu fotografieren. Da hat mich der Hawk, der beim Besucherzentrum vor unseren Augen eine grüne Schlange fing und hinunterschlang, etwas zu sehr abgelenkt… :)

Der Ranger im Balcony House wusste viel Interessantes über die Ureinwohner zu berichten, wie sie z.B. geschickt den porösen Sandstein zu nutzen wussten. Sie errichteten auf den Anhöhen an jenen Stellen kleine Sammelbecken, wo das Wasser sich seinen Weg durch den Felsen suchte, so dass sie unten im Klippenhaus jede Menge frisches Quellwasser auffangen konnten. Unserem Ranger (er war der einzige “Wolf” im Park :) ) machte sein Job sichtlich Spaß, was für ein Unterschied zur Cliff Palace Rangerin vom Vortag! Er sah wohl auch in unseren Augen die Begeisterung und er überzog fast eine halbe Stunde (Glück für uns, denn zum Fotografieren hatten wir leider sowieso eine Tour zu früh ausgesucht…). Er erzählte dann u.a. auch, dass es heuer noch keinen Bodenfrost gab. Das hatten wir bereits deutlich an den Hügel auf der Fahrt zum Besucherzentrum gesehen. Solch eine Farbenpracht versetzte selbst meine zwei Sandsteinliebhaber in Verzückung. Aber Steffen war ja zuvor bei der Owl Creek Pass Road schon kaum wieder ins Auto zu bringen, so eine magische Kraft übten die bunten Farben auf ihn aus. ;)

Der Klassiker im Mesa Verde N.P., der Cliff Palace bei Sonnenuntergang

...und das mindestens so imposante Square Tower House.

Farbrausch auf der Hochebene von Mesa Verde

Im Anschluss haben wir wieder kurz bei einigen Aztec Arches vorbeigeschaut. Meine Begeisterung für diese gelben Sandsteinbögen hält sich nach wie vor sehr in Grenzen. Und es liegt nicht nur an der Farbe, sie sind entweder klein und eher unscheinbar wie der Pillar, Broken Donut und Outcrop Arch oder von unfotogenen Gestrüpp umgeben. Beim Petroglyph Arch sind gleich Steinbogen und Felsritzungen bescheiden. Allesamt nicht sehr fotogen, mit einer Ausnahme: der Rooftop Arch, der meiner Meinung nach durchaus auch mehrere Besuche wert ist (bis endlich die Wolken- und Lichtbedingungen passen…). Im Herbst 2006 waren wir alle gemeinsam u.a. beim Cox Arch (auch Anazasi Arch genannt), der durch seine Größe punkten kann, und dieses Jahr stand der Besuch des ebenfalls recht mächtigen Arch Rock an. Die Begeisterung bei uns dreien hielt sich dennoch eher in Grenzen. Oder waren unsere Sinne noch benebelt von dem Schwefelwasserstoff, das aus einem der Aztec Bohrtürme entwich? Schilder warnten vor giftigen Gasen und zu gut hatte ich diesen Geruch nach faulen Eiern noch aus den Labors in Erinnerung, auch Tony erkannte ihn. H2S kommt in Erdgas sowie Erdöl vor und ist eine reizende, stark giftige chemische Verbindung, die zur Zersetzung der für die Atmung lebenswichtigen roten Blutkörperchen führt. Im Nachhinein muss man ja fast froh sein, dass einem die Aztec Arches nicht den Atmen geraubt haben… :D
Nein, so schlecht sind sie auch nicht, ich übertreibe, aber Umwege würde ich wegen ihnen keine fahren. Letztes Mal lagen sie am Weg zu den wunderschönen Felsmalereien im Largo Canyon und dieses Mal am Weg nach Farmington. Auf der schönen Broschüre der Chamber of Commerce von Aztec stehen noch etliche weitere Felsbögen – alle ausführlich beschrieben mit GPS Koordinaten und Anfahrt. Alligator, Octopus, Drillpad und Knickerbocker bleiben aber auch nach diesem Urlaub (und bis auf weiteres…) offen.

Zwei im Vorfeld vereinbarte kurze, aber nette Treffen fanden an zwei Abenden in Farmington statt (“Hallo Augsburg!:) und “Hallo Zwiebel!:) ), aber die übliche Chronologie der lustigen Zufälle setze sich auch bei dieser Reise fort: Bei den Wings in den nördlichen Bisti Badlands hieß es kurz vor sunset plötzlich: “Isa & Steffen?”. Eine ausgesprochen nette Überraschung und dabei hatten wir uns doch ausgerechnet diesmal gar nichts ausgemacht! ;) … An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß in die grüne Steiermark! :-h

Unsere zwei Lieblingsbeschäftigungen: grunzen... :-)

... und fotografieren! :-)

Steffen unter dem "King of Wings"

Fünf Tage lang haben wir Tony durch die San Juan Basin geführt. Ich frage mich langsam, wie oft wir noch in diese Gegend fahren können, ohne dass uns dabei langweilig wird. Aber diese einzigartigen Erosionswunderwelten schaffen es uns jedes Mal aufs Neue zu faszinieren. Natürlich waren auch wieder einsame, trostlose Einöden dabei… aber das ist leider immer so, wenn man auf unbekanntem Terrain herumirrt. Wie heißt es so schön: “trial and error“… und so hatten wir ja auch einst die “Yellow Hoodoo Gang” in Ah-shi-sle-pah gefunden. :)
Der grandiose Arch von Linde Waidhofer blieb uns leider auch dieses Mal verborgen, aber die Entdeckung eines bis dato unbekannten, überdimensionalen Wings sorgte für Entschädigung. Steffen fiel sofort ein passender Name ein: “King of Wings” sollte er heißen. :) Lange wird er der Erosion nicht mehr trotzen können, an die 4 m hängt die Steinplatte über – so ein gewaltiges Teil hatte noch keiner von uns je zuvor gesehen!

Unglaublich große versteinerte Baumstümpfe

Bizarre Felsbögen aus versteinertem Holz

...und andere skurrile Sandsteinformationen

Am späten Nachmittag in den Rio Rancho Badlands

Am letzten Tag rasselte uns noch eine kleine, grüne Klapperschlange entgegen. Es war wohl ein klares Zeichen für den Aufbruch. Fünf Tage lang nur Badlands, das sollte vorerst doch genügen.
Pünktlich zum Treffen mit John und seiner Frau sowie mit Nancy und Bill wurde das Wetter leider dann auch schlechter. Während des Besuchs der Tausenden von Handabdrücken nieselte es bereits leicht, der erste “Marble Valley” Aufenthalt fiel praktisch vollkommen ins Wasser. Es schüttete wie aus Eimern, so dass wir uns einen gemütlichen Nachmittag bei Nancy und Bill machten. Thank you very much for the tea and the cookies and most of all for your beautiful book and the calendar! Abends hieß es dann Abschied nehmen von allen, auch von Tony, der leider wieder zurück auf Arbeit musste.

Zwischendurch auch ein paar rote Steine, das musste einfach sein! ;-)

Sehr schön war es auch wieder im Petrified Forest N.P.

Riesige versteinerte Baumstämme auf Sockeln

Wir flohen an dem Tag noch in den Süden, nach Holbrook, das uns mit einem vollständigen, deutlich sichtbaren Doppelregenbogen und einem dramatischen Sonnenuntergang begrüßte. Wir waren optimistisch, was unsere weiteren Pläne betraf! :)
Gut einquartiert in unserem Standardmotel in der Stadt (Travelodge), verbrachten wir die nächsten zwei Tage in den Wilderness Areas des Petrified Forest N.P. auf der Suche nach schönen indianischen Felsritzungen (petroglyphs), alten bemalten Tonscherben (pottery) und besonders farbprächtigen Hölzern. Dieser Park ist (neben dem Zion N.P.) Steffen sein Lieblingsnationalpark und es wird uns sicher zukünftig noch ein paar Mal in diese Ecke verschlagen.

Hoodoos mit präkolumbischen Felsritzungen

Bunt bemalte indianische Tonscherben

Und wieder beeindruckende Petroglyphen

Typisch New Mexico

Nachdem alle dirt roads wieder schön abgetrocknet waren, wagten wir uns ein zweites Mal in die entlegendsten Gebiete der San Juans Basin. Leider war inzwischen wieder strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel angesagt – eher suboptimal fürs Fotografieren und auch fürs Exploren schon fast zu heiß…

Für etwas Abwechslung sorgte der Besuch der Albuquerque Balloon Fiesta am 9. Oktober, der ich inzwischen hier im Blog einen Extrabericht gewidmet habe (Zeitvertreib während meiner ersten Jetlagnacht…). Die hohen Erwartungen an das Wells Fargo Special Shapes RodeoTM wurden sogar übertroffen und es wird sicher bald mal einen zweiten Besuch geben.

Ein Frosch (und ein Prinz ;-) ...) in Madrid

Vor 9 Jahren gab es in Cerrillos verrostete Nägel und Klapperschlangenrasseln zu kaufen, dieses Mal habe ich diese verlockende Angebote vermisst... ;-)

New Mexico, hier lacht die Sonne nicht nur vom Himmel

Im Anschluss ging es über den Turquoise Trail nach Santa Fé und weiter über die High Road to Taos. Alte Trödelläden, Adobekirchen und Pueblos standen 1,5 Tage lang am Programm. Nach einem recht dramatischen Wolkenbruch auf der Rio Grande Gorge Bridge hatten wir leider kein Glück bei den (spontan in die Reiseplanung aufgenommenen) Great Sand Dunes. Stattdessen überfielen wir das Golden Corral in Pueblo und am nächsten Morgen kamen dort dann noch die Outlets dran. Klein, aber fein und mein Gepäck ist wieder mal um ein ausgezeichnetes Fotobuch schwerer geworden (Rezension hier im Blog folgt demnächst). Klein Huschel #1 und Huschel #2 wurden in Pueblo perfekt eingekleidet. Und ich glaube, auch Steffen und ich haben so einiges Brauchbares gefunden… :)

Eine große Schlechtwetterfront rückte vom Westen näher und es schüttete wieder wie aus Eimern. Ist das ein herbstliches Wochenend-Phänomen? Man könnte es fast glauben nach diesem Urlaub. ;)
Der heftige Regen störte uns an diesem Wochenende jedoch nur am Rande, denn es hieß nun leider Abschied neben und der fällt etwas leichter, wenn für Dresden strahlender Sonnenschein und 20°C angesagt sind. Der Rückflug war extra “bumpy“, aber wenn man dafür über 1,5 Stunden weniger in der Luft (auf 3 Sitzen :) ) liegen muss, nimmt man das doch gern in Kauf. Mit fast Schallgeschwindigkeit düsten wir quer über den amerikanischen Kontinent und den Atlantik. Wir hatten die meiste Zeit über einen sagenhaften Rückenwind von 160 km/h. So eilig hatten es Steffen und ich doch gar nicht mit dem wieder nach Hause Kommen… ;)

Die berühmte San Francisco de Asis Kirche in Rancho de Taos

...und das nicht minder berühmte Santuario de Chimayo

Eines der eigenwilligsten Schaufenster von Santa Fé

Das schöne Mural an der Hauptstraße von Taos

Auto: Dieses Mal stand in der Choice Line neben unserem Liebling Xterra auch ein Toyota 4runner. Der eine quietschgelb, der andere im angenehmen Weinrot, allein das wäre schon fast ein Auswahlkriterium gewesen. ;)
Außerdem hatten wir von einigen Freunden bereits viel Gutes über diesen SUV gehört und ganz zu Recht! Nicht nur dass er weitaus weniger Benzin schluckt als der Xterra. Vor allem bei etwas abenteuerlichen Offroadpisten wie z.B. zu den Rio Rancho Badlands erwies sich der 4runner als absolut top! Bzgl. Bodenfreiheit dürfte der Xterra die Nase vorne haben und auch vom Liegekomfort her schneidet der Xterra etwas besser ab. Der 4runner ist zwar um eine Spur länger als der X-terra, aber uns kam er leider aufgrund der breiten Radkästen deutlich(!) schmäler vor. Nicht so optimal, wenn man zu zweit dazu tendiert auch nachts noch durch die Gegend zu “wandern”… ;)

Motels: Lustige Erfahrungen mussten wir dieses Mal wieder mit den Coupons machen und diese zeigten erneut, dass man sie immer dabei haben sollte, aber nicht von Beginn an auf den Tisch legen darf. So manches Motel hat auch eine deutlich billigere “best rate” beim Check-in. Bei anderen wiederum hätten wir mit AAA $62 gezahlt und mit Coupon plötzlich nur noch $54.
Eine Warnung gibt es noch vor dem “Sleep Inn” in Pueblo, CO: so nahe ist bei uns noch nie der Zug beim Zimmerfenster vorbeigefahren. Es ist zwar eine selten genutzte Strecke, aber 3x fuhr der Zug in der Nacht nicht nur “durchs Zimmer” sondern fast schon “durchs Bett”. Ich traute meinen verschlafenen Augen kaum: vor dem Fenster ein Zaun und direkt dahinter die Gleise, maximale Distanz ev. 5 Meter? @-)

Essen: Nach dieser Reise sind wir etwas geschädigt, was mexikanische Gerichte und Margaritas angeht. Wir waren wohl zu oft bei der Fiesta Miexicana (in Cortez und Farmington) und zig-mal beim Taco Bell (immer wieder lockte der 7-layer Burrito…). Diesen Urlaub mussten wir leider auch feststellen: nicht in jedem Golden Corral schmeckt das Steak gut. In Albuquerque am Hwy 528 war das Buffet zwar fast besser als in vielen Las Vegas Hotels (absolut top von der Auswahl), aber dafür schmeckte das Steak wie ?gekocht?, weich wie ein Tafelspitz und gänzlich ohne Grillgeschmack. Hier holte sich nicht mal Steffen Nachschub und das will was heißen… ;)

Allgemeines Fazit: Der Herbst ist nach wie vor unsere Lieblingsreisezeit. Zwar ist das Wetter lange nicht so stabil wie im Frühling, aber wer will schon die fantastischen Wolken vor und nach dem Durchziehen einer Schlechtwetterfront missen? :)
Im April diesen Jahres hatte es uns mehrfach von so mancher Klippe fast hinuntergefegt, derart heftig war die für das Frühjahr so typische “Brise”. Diesmal wurden wir nur ein einziges Mal sandgestrahlt in der San Juan Basin, an all den anderen Tagen waren wir froh um jedes Lüftchen. Nachts war es zwar schon immer relativ kühl in New Mexico (aber nicht kalt, sprich einfach perfekt zum Carcampen). Tagsüber stiegen die Temperaturen in den ausgedörrten Ebenen meist deutlich über die vorausgesagten Tageshöchstwerte an. Für unsere meist 15-20 km Wanderungen hätte es von uns aus ruhig etwas kühler sein können… Aber das ist unser ganz persönliches Empfinden, die meisten würden die Temperaturen sicher als “gerade erst angenehm” einstufen! ;)

Updates: Zwischendurch gab es wieder ein kleines Update meiner Wave Permits Seite: bei den Coyote Buttes North gab es eine (geringe) Preiserhöhung. Aber das interessiert uns aller Voraussicht nach erst im Frühling. :)
Der längst überfällige, ausführliche Bericht über den Indian Summer in CO folgt hoffentlich noch heuer, ebenso wie die weiteren ausstehenden Beschreibungen zur letzten Frühlingstour.
Bitte auch um Nachsicht, dass sich bei uns die Arbeit nach dem Urlaub stapelt :( und aufgrund weiterer Kurzurlaube, die Beantwortung der vielen Mails noch etwas dauern wird.