USA: Digitaler Nationalpark-Jahrespass spart Geld
Ein Tipp für alle, die nächstes Jahr einen Roadtrip in den USA planen und dabei einen oder mehrere Nationalparks auf dem Programm haben: Wer sich jetzt im Dezember den digitalen Jahrespass holt, zahlt noch den alten Preis! Ab 1.1.2026 steigen die Gebühren für Touristen, dann sind es $250 statt $80. Noch dramatischer fällt aber die Erhöhung in einzelnen Parks aus. Ausländer zahlen zukünftig – ohne Jahrespass – z.B. für den Yellowstone oder Grand Canyon nicht mehr $35 Eintritt, sondern $135. Anhand dieser Beispiele sieht man sofort, wie sinnvoll es ist, sich den “America the Beautiful Pass” (auch Interagency Pass genannt) noch dieses Jahr zu holen. Und das Gute: Ein jetzt im Dezember 2025 erworbener Nationalpark-Pass ist noch bis Ende Dezember 2026 gültig.
Dieses “Zusatzentgelt” von $100 (pro Fahrzeug) tritt ab 1. Januar 2026 in 11 der meistbesuchten Parks in Kraft:
- Acadia National Park (Maine)
- Bryce Canyon National Park (Utah)
- Everglades National Park (Florida)
- Glacier National Park (Montana)
- Grand Canyon National Park (Arizona)
- Grand Teton National Park (Wyoming)
- Rocky Mountain National Park (Colorado)
- Sequoia & Kings Canyon National Parks (Kalifornien)
- Yellowstone National Park (Wyoming)
- Yosemite National Park (Kalifornien)
- Zion National Park (Utah)
Lohnte sich früher der Pass meist erst ab dem 3. besuchten Nationalpark, so hat sich die Lage nun geändert. Für den Westen der USA sollte man sich jetzt den digitalen Jahrespass unbedingt holen. Und selbst Florida-Besuchern würde ich empfehlen noch schnell zuzuschlagen, zumal der Everglades NP auch auf der Liste steht und ab 2026 $135 Eintritt verlangt. So im Voraus sind es immerhin $55 weniger, die sich sicher besser woanders investieren lassen. 
Mit dem digitalen Pass gilt es aber auch einiges zu beachten. Hier eine kurze Übersicht:
Wo bekomme ich den Jahrespass?
Auf dem Portal recreation.gov oder über die Recreation.gov-App. Der “America the Beautiful Pass” ist sofort gültig und auf dem Handy verfügbar.
Aber Achtung, unbedingt offline abspeichern!
In den Weiten Amerikas gibt es noch jede Menge Funklöcher und besonders gern sind Nationalparks und deren Einfahrten davon betroffen. Man scheitert schon im Arches National Park, obwohl der praktisch vor den Toren von Moab liegt…
Tipp: Am besten speichert man sich den Pass in Google/Apple Wallet ab, so hat man auch ohne Netz Zugriff. Und ein zusätzlicher Ausdruck (für Notfälle) schadet nie – falls der Akku leer ist oder für einen unbemannten Parkzugang/Parkplatz, an dem man den Pass früher hinter die Windschutzscheibe legen musste.
Der Nationalpark-Jahrespass war dieses Jahr besonders hübsch gestaltet. Den Spoonies konnten wir einfach nicht widerstehen.

Wir hatten uns den im Januar in Florida geholt, obwohl er sich dort eigentlich fast gar nicht rentiert. Haben ihn nur im Everglades NP, Ding Darling und Merritt Island National Wildlife Refuge genutzt. Aber so durften wir wenigstens zu Beginn und am Ende der Tour in die Everglades. Das war dann ein “Nullsummenspiel” mit hübschem, noch nicht digitalem Pass als Andenken. :-)

