Mandelblüte auf Gran Canaria

Wir mussten zwar etwas suchen, aber an manchen Stellen sah sie wunderschön aus, die Mandelblüte Ende Januar auf Gran Canaria.Dieses Mal stand unser Gran Canaria Urlaub ganz im Zeichen von “Afrika” mit reichlich Saharasand und etlichen Baobabs. Eigentlicher Anlass war aber die Mandelblüte, die üblicherweise Ende Januar/Anfang Februar auf den Kanarischen Inseln ihren Höhepunkt erreicht. Kurz nach unserem letztem Aufenthalt dort (während der Buß- und Bettag-Woche) ist mir dieses Foto (Link) mit zahllosen rosablühenden Bäumen aufgefallen. Und in den Bergen rund um Tejeda sollte es ähnlich schön blühen! Es dauerte nicht lange und ich hatte Steffen überzeugt. Diesen Februar gab es schließlich etwas zu feiern und eine weitere Auszeit vom mitteleuropäischen Winter stand da ganz oben auf meiner Wunschliste. Auch der Infinity Pool des ****-Hotels Lopesan Costa Meloneras, das wir letzten Herbst noch am Abflugtag kurz angeschaut hatten, wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Terminlich waren wir jetzt zu Jahresbeginn durch das Kanada-Buch, das noch vor Ende Januar in den Druck musste, und durch die bereits ausgebuchten Direktflüge ab Dresden etwas eingeschränkt. Aber wie der Zufall es wollte, gab es unmittelbar nach der Druckabgabe und zum besten Zeitpunkt für die Mandelblüte noch zwei Restplätze bei SundAir. Zur Draufgabe zeigte mir das Lopesan just in der Woche auch die billigsten Zimmertarife an. Der Urlaub war dann ziemlich rasch in Sack und Tüten… :lala:

Mitten im Buch-Endstress trudelte drei Tage vor dem Abflug allerdings eine E-Mail von booking.com ein. Unser Hotel sei überbucht, wir müssen woanders schlafen. Ich traute meinen Augen nicht! Allerdings nicht wegen des nun vermasselten Relaxen im Infintity Pool, sondern wegen dem Angebot, das man uns da unterbreitete. Es sollte ohne Aufpreis ins rund doppelt soviel kostende Lopesan Baobab, einem feinen 5-Sterne-Resort gleich nebenan, gehen. Und als Entschädigung für all diese “Unannehmlichkeiten” bot man uns noch gratis tägliches All-you-can-eat beim Abendbuffet sowie kostenlosen Zugang ins Spa an. Wir hatten ja ursprünglich nur Frühstück gebucht/gezahlt. In Summe war das also ein Mehrwert von über 1.000 Euro! Was für ein geniales Geschenk von Lopesan, die Vorfreude war echt RIIIIESENGROSS! :x

Wenn man bloß den herrlichen Duft der Mandelblüten auch auf Fotos wiedergeben könnte!
Allerdings hielt die Freude über die schönen Motive nicht lange, denn schon bald zog dichter Nebel auf und verdeckte nicht nur die Berge sondern auch die Sonne.
So sieht es nicht selten aus auf den Hauptstraßen von Gran Canaria, nur dass der Nebel noch wesentlich dichter sein kann als hier.

Die ersten zwei Nächte hatten wir aber noch ein kleines Apartment im Nordosten der Insel in Las Palmas gebucht. Wir wollten von dort einen Ausflug mit Juanjo unternehmen, einem Bekannten der dort wohnt, und außerdem zu den blühenden Mandelbäumen in nahen Valsequillo, wo am Wochenende unserer Ankunft die große “Fiesta del Almendro en Flor” mit traditionellen Tänzen und allerlei Köstlichkeiten aus Mandeln gefeiert wurde (25.+26.1.). Die Vorbereitungen für dieselben Festivitäten im Bergdorf Tejeda am ersten Februarwochenende haben wir dann vor dem Abflug noch miterlebt. Die Hügel und schön geformten Berge rund um beide Ortschaften passten da perfekt ins Bild: Sie waren überzogen von weiß und rosa blühenden Bäumchen und sie sahen, wenn die Sonnenstrahlen von der idealen Richtung eintrafen, sogar noch schöner aus, als man es auf Fotos festhalten konnte. Nur dass die meisten der Almendros gleich neben Häusern und in den Obstgärten standen, war nicht gerade ideal. Aber mit etwas Suchen findet man ein paar isoliert stehende Bäumchen und wenn dann noch der Sonnenuntergang perfekt passt, entsteht gleich am ersten Abend in den Bergen schon ein “image of the month“. :x

Während der ersten Tage sind wir in den Bergen rund um den Roque Grande fleißig herumgewandert... ;-)Leider kann ich hier im Blog den unglaublichen Duft nicht wiedergeben, der von den vielen Mandelblüten ausströmte und Heerscharen von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen anlockte! :x
Es tut gut zu sehen, wie die Natur auf dieser Insel doch noch einigermaßen in Ordnung scheint! Hier werden auch jede Menge Mandeln verarbeitet, aber weitaus mehr im Einklang mit der Natur als anderorts. Wenn ich z.B. daran denke, dass in Kalifornien die Bienen für den kommerziellen Mandelanbau schon extra aus dem Osten des Landes eingeflogen werden müssen…….! :(
Vom Großbrand, der letzten Sommer rund um Tejeda wütete, waren die Spuren nicht zu übersehen. Aber es kam uns alles nicht mehr ansatzweise so trostlos vor wie im Herbst. Das lag vor allem am grünen Gras, das sich langsam wieder über die Berghänge ausbreitete. Und was uns besonders gefreut hat: einige der pechrabenschwarzen Mandelbäume schmückten sich ganz oben sogar mit ein paar Blüten. Auch wenn die Pflanzen wie abgestorben aussahen, waren sie das offensichtlich nicht! Ähnlich rund um Artenara, wo sich auf den total verkohlten kanarischen Kiefern jede Menge kleiner grüner Triebe zeigten. :x

Der Winter auf Gran Canaria ist überhaupt sehr farbenfroh. Auf den Wiesen blühte der Klee, wilder Lavendel, lilafarbene Disteln und diverse andere kleine Blümchen, die wir gar nicht alle identifizieren konnten. Wunderschön waren auch die vielen teils 1 m hohen Dickblattgewächse (Aeonium) mit ihren großen gelben Dolden. Und in den Gärten und an den Hausfassaden begeisterten uns am meisten die orangefarbenen Feuerranken. :x

Die Gegend ist bekannt für ihre vielen Blauen Natternköpfe. Bei diesen großen Pflanzen sah man Ende Januar nur die ersten Knospen, aber dafür sorgte der blühende Klee für herrliche Farbtupfer auf den Wiesen.
Auf den Kanarischen Inseln endemisch sind viele Aeonium-Arten.
Die oft gut 1 m hohen Aeonium Manriqueorum Sträucher standen zum Teil in voller Blüte. Echt wunderschön!

Erschreckend war allerdings auch die Dürre. Während im Norden von Gran Canaria die Berge herrlich grün aussahen, waren die Canyons im Süden der Insel diesen Winter ein Schatten ihrerselbst. Die Drachenbäume an der GC-60 hatten ihre Blätter abgeworfen und selbst manch Ohrenkaktus sah reichlich verschrumpelt aus, z.B. beim Aussichtspunkt “Mirador Degollada de las Yeguas“. Dabei können die Berge dort nach einem feuchten Winter sogar an Hawaii erinnern (Link).

Sogar in LAS VEGAS hat es geblüht! ;-)
Was Calima bedingt bei diesem Urlaub leider zu kurz gekommen ist, das waren die Sonnenauf- und -untergangsfotos. Bei diesem Felsbogen im Meer hatten wir aber richtiges Wolkenglück.
Und auch hier in dieser Canyon-Wanderung abseits ausgetretener Pfade freuten wir uns über etwas Drama am Himmel.

Die ersten Tage auf Gran Canaria genossen wir auch das Wetter, das wir von der Insel bisher gewohnt waren und zum Fotografieren so schätzten: Immerzu herrlich durchwachsen in den höheren Lagen und im Halbstunden-Takt abwechselnd Nebel, Nieselregen, Sonne, Regenbögen und jede Menge Stimmung. Diesmal sollte uns aber in der zweiten Hälfte der Woche “Calima” heimsuchen. Diese mitunter für Personen mit chronischen Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefährliche Wetterlage bescherte uns neben ungewöhnlich hohen Wintertemperaturen (im Süden der Insel bis zu 29°C!) auch noch reichlich Saharasand und einen nahezu wolkenlosen Himmel mit grottenschlechter Fernsicht. So kam es, dass wir diesen Urlaub kein einziges Mal an meinen Lieblingsort, dem Pico de Nieves, waren. Dort hatten wir bisher ja meistens sogar mehr Nebel, als uns lieb war. Während des Calima gab es dort oben aber an keinem einzigen Abend Nebel. Und nicht nur das: Man sah den Vulkan Teide tagelang nicht vor lauter Wüstensand in der Luft! Und wenn doch, dann ragte er langweilig aus der Nachbarinsel Teneriffa heraus (vollkommen frei, ganz ohne den sonst im Abendrot so schön leuchtenden Seenebel!).
Update: Dass es einem aber noch weitaus schlimmer erwischen kann, bewies der Calima nur drei Wochen später, der die Kanarischen Inseln tagelang fest in Griff hatte mit dunklem Sandhimmel und horrender Luft (-> Video).

Als im Lauf der Woche dann die Sicht zunehmend schlechter wurde, haben wir in erste Linie in den Bergen gescoutet. Und egal wo man auf Gran Canaria unterwegs ist, irgendeinen Felsbogen findet man immer. Dieser hier z.B. war sogar von recht stattlicher Größe.
Diese Bergstraße (GC-671) wollte ich letztens schon fotografieren, dieses Mal bin ich schnell mit Stativ aus dem Auto gehüpft (ohne Überblenden bekommt man den großen Kontrastumfang nicht hin).
Hier die GC-606 oberhalb vom Risco Palmes - auch immer schön, außer bei Gegenverkehr... ;-)
Apropos Gegenverkehr... das ist die GC-60, eine der Hauptstraßen die hinauf in die Berge Gran Canarias führt. Und dort verkehren jede Menge Busse!
Manche Straßen auf der Insel fallen echt unter die Kategorie unbefahrbar!
Und hier durften ausschließlich Guaguas unterwegs sein. Ich fand das Wort herrlich, das sind die Busse! ;-)

Umso froher waren wir, dass wir so eine herrliche Hotelanlage hatten! Anders als in all unseren bisherigen gemeinsamen Reisen (und das sind nicht wenige…  :) ), hielten wir uns diesmal auch gerne etwas länger in unserer Unterkunft auf. Passend zur Wetterlage und dem ganzen Saharastaub war auch unser Luxus-Resort ganz auf Afrika getrimmt. Gleich beim Eingang fühlte man sich allerdings etwas nach Las Vegas versetzt, ein pompös beleuchteter Gang, links und rechts von Palmendschungel eingerahmt, aus dem Affengeräusche und Vogelgesang ertönte.

Der Eingangsbereich des Lopesan Baobab Resorts in Maspalomas hatte schon einen Touch von Las Vegas - stylisch, bunte Beleuchtung und mit Affengeräuschen aus dem Dschungel.Verteilt über das ganze Areal in kurzer Gehdistanz zum Strand beim Faro de Maspalomas waren allerlei tropische Bäume (darunter zahlreiche Exemplare des Namengebers – unser Lopesan Resort hieß “Baobab”), allerlei Tierskulpturen (Elefanten, Nashörner, Giraffen usw.) sowie sieben (!) getrennte Poolanlagen. Die für Kinder war recht niedlich gemacht, die vor dem Hauptgebäude sah am imposantesten aus, aber die vor unserem Balkon war mit Abstand die schönste, die ich je gesehen habe. Sie bestand aus mehreren größeren Becken, die über hübsch von Palmen, Bananenstauden und Elefantenfüßen gesäumten Kanälen miteinander verbunden waren. Wer hier nur einmal im Kreis schwamm, hatte abwechslungsreiche 250 m hinter sich gebracht. Ich war hellauf begeistert und drehte morgens nach dem Frühstück meine Runden. Und da das Wasser dann noch relativ kühl war (geschätzt vielleicht 22°C), lagen so gut wie alle anderen Hotelgäste – sofern sie um 10 Uhr überhaupt schon wach waren – nur auf ihren Sonnenliegen. Diese standen in diesem Resort auch vorbildlich gut verteilt zwischen der Vegetation und boten reichlich Privatsphäre.
Wir sind ja so gut wie nie in solchen Resorts, da wir ja normalerweise nur einen “Platz zum Schlafen” brauchen und die restlich Zeit in der Natur verbringen. Aber hier passten unsere Calima bedingte Fotozwangspause und das feine Hotel zeitlich echt perfekt zusammen! :x

Wir lassen an dieser Stelle am besten Bilder sprechen – sind aber alle nur mit dem Handy aufgenommen und die Nachtfotos ohne Stativ. Ganz passabel eigentlich, was das Huawai P30 so alles kann und wie damit Langzeitbelichtungen aus der Hand aussehen. Drucken möchte ich die zwar nicht, aber die Handytechnik hat hier schon erstaunliche Fortschritte in kürzester Zeit gemacht.

Die Zimmer waren gut und groß, aber nicht außergewöhnlich. Von unserem Balkon blickten wir auf einen Palmenhain.
Recht originell der Zugang zu den Zimmern, es ging durch einen kleinen Bambusdschungel mit Vogelgezwitscher.
Auch die übrigen Zimmertrakte hatten alle ein individuelles Design, in diesem Innenhof wuchsen die Elefantenfüsse, anderswo schwammen zur Freude der Kinder die Sumpfschildkröten.
Dank unserer kostenlose Halbpension saßen wir am ersten Abend schon im Marula, eines der zwei Buffet-Restaurants des Lopesan Baobab. Afrikanische Küche war an dem Tag angesagt und es gab schon die ersten Langostinos - uns schmeckte es!
Am zweiten Morgen fiel uns auf, dass das zweite Restaurant über einen noch viel größeren Outdoor-Bereich verfügte. Fortan saßen wir morgens und abends immer dort direkt am Wasser.
Das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen - Sekt, eine große Auswahl an Fisch, Wurst, Käse, dazu Brote, Croissants oder Süßigkeiten, Pancakes mit frischen Früchten, auf Wunsch zubereitete Tortillas u.v.m.

Abends nach 18 Uhr war zu meinem Leidwesen das Baden in allen Pools untersagt. Dabei sah das Wasser so beleuchtet schon toll aus. Im Gegenzug wurde nach Sonnenuntergang allerlei Entertainment geboten. Nicht alles war nach unserem Geschmack, aber die Sängerin an der Bar Mittwoch abends war richtig RICHTIG gut und auch die Zirkusshow am vorletzten Abend fanden wir zum Teil recht cool. Einer der Jongleure entpuppte sich als wahres Multitalent und war herrlich lustig obendrein!

Ganz besonders gut gefielen uns die Pools des Lopesan Baobab. Sogar zum Felsbögen-Fotografieren musste man das Resort nicht verlassen! ;-)
Ausgesprochen hübsch hatte man alles hergerichtet, mit vielen schattigen Liegen und Sitzplätzen unter Palmen oder in höhlenartigen Gewölben.
Das Lopesan Resort verfügte über sieben unterschiedlich große, voneinander getrennte Poolanlagen, jede davon anders gestaltet.
Hier z.B. hatte man einen Sandstrand aufgeschüttet und alles schön von Palmen umgeben.
Am besten fand ich aber die Poolanlage direkt vor unserem Balkon, die kreisförmig angeordnet war und aus diversen größeren Becken bestand, die über Kanäle miteinander verbunden waren.
Die gesamte Schwimmrunde war rund 250 m lang und herrlich abwechslungsreich. Selten hat mich ein Hotelpool so begeistert. Und das war wie gesagt nur eine von den sieben Anlagen im Resort!
Auch nachts konnten sich die Lopesan Pools sehen lassen! Und wir hatten mal die Gelegenheit das Huawai P30 ordentlich auszuprobieren (ohne Stativ, dafür mit Mondspiegelung ;-) ...).
Ins Wasser hüpfen durfte man leider ab 18 Uhr nicht mehr, dafür gab es Entertainment in den Bars des Resorts.
So viel in der Unterkunft rumgesessen und so wenig fotografiert wie dieses Mal haben wir echt noch nie! Bei den lustigen Sitzgelegenheiten gab es aber dafür ein paar Selfies! ;-)

Nur gegessen haben wir in der Woche leider echt viel zu viel. Mit einem (oder mehreren O:-) ) Glaserl(n) Sekt ging es früh morgens schon dekadent los, dazu gab’s Papayas, Melonen, Sternfrüchte und schmackhafte Fruchtcocktails sowie Pancakes, auf Wunsch zubereitete Tortillas u.v.m. Ein riesiges Buffet, das so ziemlich jedermanns Wunsch erfüllte. Ähnlich dann abends! Aus der eigenen Tasche hätten wir das nicht zahlen wollen, aber so füllten wir uns immer am Ende eines schönen Wandertags in den Bergen und Canyons der Insel unsere Mägen mit Shrimps, herrlichen Langostinos und gegrilltem Lachs. Zwar gab es jeden Tag ein neues Thema (mal Mexikanisches, mal orientalische Küche usw.), aber Steak und gutes Seafood war in unterschiedlichsten Zubereitungen immer dabei. Wir ernährten uns diesmal ausschließlich von Hotelkost. Nur ein einziges Mal haben wir uns tagsüber noch etwas anderes gegönnt: Einmal wenigstens musste das Turrón-Eis im Helamore in Puerto de Mogán einfach sein! Aber ansonsten haben wir uns nach diesen 5 Tagen Schlemmerei echt gefragt, wie man bloß einen längeren All-inklusive- oder Kreuzfahrturlaub überlebt…!? =:) :-?

Die weißen Natternköpfe blühen auf Gran Canaria z.T. schon Ende Januar - hier in der Canyonlandschaft rund um Artenara. Es ist irgendwie kein Wunder, dass uns Gran Canaria jedes Mal aufs Neue so begeistert oder?Unser Fazit zu Gran Canaria: Am Ende unserer drei Kurztrips müssen wir feststellen, dass wir mit Gran Canaria (noch immer…) nicht ganz abgeschlossen haben. Es gibt auf der Insel nach wie vor ein paar Ecken, in denen wir noch nicht waren oder bislang keine optimalen Fotobedingungen vorfanden. Und in wenigen Wochen blühen dann die -> Tajinaste azul. Sind die nicht wunderschön!? Wir haben ein paar weiße Natternköpfe schon in voller Blüte gesehen, die blauen (“azul”) Dolden sind jedoch noch viel größer. Diese Pflanzen wachsen vor allem rund um den Roque Grande an der GC-130 und blühen einige Wochen später als die weißen. Sie hatten trotzdem schon jede Menge Knospen, als wir dort waren.
Und abgesehen von den Sehenswürdigkeiten: Das Wandern in der Wärme und die viele Sonne tun im Winter unglaublich gut! Beim nächsten Mal – auch wenn es im Lopesan Baobab wirklich nett war – würden wir dann aber eher wieder ein einfacheres Apartment in Hafennnähe im hübschen Puerto de Mogán bevorzugen!
Und dann wären da ja auch noch Teneriffa (mit Tajinastes rojos :x ), La Gomera, La Palma usw. Die Kanarischen Inseln haben wir leider viel zu lange unterschätzt. Ein Fehler! ;)