Über 300 km² wurden 1996 in Sachsen als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen. In der “Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft” nördlich von Bautzen, der größten zusammenhängenden Teichlandschaft Mitteleuropas, wird versucht Bodennutzung und Artenschutz in Einklang zu bringen. Bereits ab dem 13. Jahrhundert wurden Fischteiche mit einem ausgeklügelten Grabensystem zur Be- bzw. Entwässerung angelegt. Die Spree, Kleine Spree sowie zahlreiche andere Fließe sorgen für reichlich Feuchtigkeit und bilden eine Art “Sumpfland” (=”Lausitz”, leicht abgewandelt von der sorbischen Bezeichnung für “feuchte Wiesen”). Ein wahres Paradies für Zug- und Wasservögel, aber nicht nur, auch Naturliebhaber kommen dort voll […]
Tuesday, 26. May 2020

