Wie es scheint, ein Thema, das sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut. Seit geraumer Zeit erreichen uns regelmäßig Anfragen per Mail, wie das so ist, wenn wir in der USA im Auto übernachten bzw. Carcampen. Ist es sehr unbequem, auf was muss man achten, was soll man alles mitnehmen, welches Auto eignet sich am besten dafür usw. Auch Fragen zu den Isomatten, Schlafsäcken und selbst zur Hygiene vor Ort gab es schon.
Offensichtlich geht es immer mehr Leuten so wie uns. Nur wegen ein paar wenigen Nächten in der Wildnis gleich auch ein Zelt mitnehmen? Und trotzdem möchte man an einigen Orten einfach nicht darauf verzichten so z.B. in den entlegenen Coyote Buttes South, bei White Pocket oder Little Finland. Selbst am Parkplatz vor der Bisti Wilderness haben wir schon im Auto übernachtet. Will man bereits die ersten Sonnenstrahlen einfangen, so überwiegen die Vorteile, wenn man vor Ort übernachtet und nicht in aller Früh noch viele Meilen Anfahrt vor sich hat.
Aber es ist nicht so, dass wir das Zelten nie ausprobiert hätten. Steffen hat so den einen oder anderen Campingurlaub hinter sich und ich bin seinerzeit auch mit Zelt und Interrailticket quer durch Europa gedüst. Selbst bei unserer ersten gemeinsamen Tour hatten wir noch ein Zelt dabei. Ein Zelt, das allerdings nie Verwendung fand und Steffen wollte den “unnötigen Ballast” schon am zweiten Tag mit der Heimatadresse versehen bei der Post abgeben.
Bereits am ersten Abend waren wir zu faul es aufzubauen. Wie viel angenehmer ist es da, wenn man vor der nächtlichen Ruhe nur schnell das (gesamte!) Gepäck auf die Vordersitze befördern muss! Und früh morgen “fliegt” alles einfach wieder nach hinten. Aufs Dach kommen bei uns nur die Wassergallonen und manchmal auch ein paar Wanderschuhe (kein Kommentar warum…
). Die Rücksitze werden mittlerweile meist gleich am ersten Tag umgeklappt und so bleiben sie auch bis wir das Auto wieder zurück geben (müssen).
(PS: Das was nun folgt soll jetzt kein Ratgeber sein, sondern nur ein Bericht darüber wie das “Übernachten im Auto” bei uns so abläuft!)
Was haben wir immer alles dabei?
Mitgenommen werden von uns jeweils ein Schlafsack, eine gute Isomatte und eine Unterlage. Hier muss man unbedingt darauf achten, dass der Schlafsack qualitativ hochwertig ist. Wie man sich bettet, so schläft man auch. Die Nächte im Südwesten können nicht nur im Frühling oder Herbst bitterkalt sein. Selbst im Hochsommer ist es z.B. in der Region rund um den Bryce Canyon nach Sonnenuntergang nicht gerade warm. Dasselbe gilt für das Paria Plateau im März/April sowie Oktober. Hier können die Temperaturen nachts sehr schnell den Gefrierpunkt erreichen und wer da keinen guten Schlafsack hat, der kann sich noch so viele Kleidungsschichten übereinander anziehen und es wird trotzdem nicht viel helfen. Es ist absolut kein Vergnügen, wenn man nachts aufwacht und es zittert einem der Magen vor lauter Kälte. Hier spreche ich leider aus Erfahrung. So geschehen in den Coyote Buttes South Anfang April 2006. 
Schlafsäcke von Mammut sind unserer Meinung nach nicht schlecht. Am wichtigsten ist aber nicht die Marke sondern der Temperaturbereich für den die Schlafsäcke konzipiert sind. Die Angaben sind leider oftmals mit Vorsicht zu genießen. So manche “Comfort Zone” ist leider gar nicht mehr komfortabel… Unsere Schlafsäcke sind von Mammut: Mammut Ajungilak Kompakt 195 L (Toleranz bis -7°C, Extreme bis -18°C). Von Vaude weiß ich nicht so recht was ich halten soll. Denn der Vaude Travel Light 225 (Toleranz 3 bis -3°C, Extreme bis -10°C) war auch im Frühling und frühen Herbst tadellos, mit dem Vaude Dreamer 2 (Toleranz 2°C bis -4°C, Extrem bis -19°C) friert man schon erbärmlich bei +4°C… Von diesem “Träumer” können wir aus persönlicher Erfahrung nur abraten.
Auch bei den Isomatten sollte man nicht am falschen Fleck sparen. Unsere beiden von Therm-a-Rest können wir uneingeschränkt empfehlen: Therm-a-Rest Expedition self-inflating mattress, 51×183 cm, Dicke: 5 cm; R 4,9 für alle 4 Jahreszeiten geeignet. Wichtig ist hier vor allem die Dicke, die einen vor den Unebenheiten im Kofferraum schützt! Die „regular“ Größe reicht vollkommen aus, zumindest im Auto, denn da hat man eher Probleme mit Unterlagen, die größer als die Liegefläche sind. Die Anschaffung von Therm-a-Rest Matten ist in den Staaten ungleich billiger (so z.B. beim REI in Henderson bei Las Vegas). Als zweite Unterlage (zwischen Isomatte und Auto) haben wir noch zwei ca. 2-3 cm dicke Schaumstoffmatten. Diese gibt es für wenige Dollar in fast jedem Outdoorladen. Von Luftmatratzen oder weicheren Isomatten halte ich nichts, der Liegekomfort ist damit deutlich verringert (oder nicht vorhanden). Zusätzlich habe ich noch einen zweiten Billigschlafsack aus Fleece, auf den ich gern in extra kalten Nächten zurück greife. Dafür bin ich Heiko noch sehr dankbar! Und ebenso für das kleine Mini-Baumwollkissen, das ich von ihm nach seiner Frühlingstour 2007 “geerbt” habe. Steffen hat immer sein aufblasbares Kissen mit - das spart Platz!
Apropos Platz: All das oben Aufgezählte kommt bei uns in einen überdimensionalen Reisekoffer. Dieser wird zwar am ersten Tag geleert, aber im Lauf der Reise füllt er sich unwahrscheinlich schnell wieder an mit all den Sachen, die man nicht (mehr) braucht: Schmutzwäsche, neu erworbene Starbuckstassen etc etc. Irgendwie nicht so unpraktisch.
Recht nützlich können auch die kleinen Taschenwärmer sein, die etwas Wärme abgeben, sobald man das darin befindliche Metallplättchen leicht knickt. Sie haben mir in kalten Stunden schon sehr geholfen und deshalb finden die kleinen Beutel immer einen Platz im Gepäck. Was auch eine große Hilfe sein kann (wenngleich etwas unsexy…), das ist Thermounterwäsche als Pyjama.
Noch ein Tipp für eisige Nächte: Man verliert unglaublich viel Wärme über den Kopf. D.h. eine Haube schadet hier niemals! Steffen hat sogar eine Skifahrer-”Verbrecher”-Mütze, ganz besonders fesch (Foto darf ich leider nicht veröffentlichen…). 
Sicher kein Vergnügen, aber trotzdem musste ich herzlich schmunzeln über das, was Kate einst widerfahren ist. Die Geschichte mit der Bommel ist so süß!
In einer eisigen Winternacht waren Frank und sie vor lauter Kälte von ihrem Zelt ins Auto geflohen und Kate schlief mit dem Kopf an der Scheibe ein. Am nächsten Morgen war es dann aber selbst im Auto so kalt, dass sie zunächst einmal ihre Mütze auftauen musste… die Bommel war über Nacht an der Scheibe festgefroren! brrr…
Womit wir dennoch bei einem der großen Vorteile der Nächte im Auto angelangt wären: es ist doch spürbar wärmer als in einem Zelt und man kann, wenn man möchte, sogar kurz noch die Heizung vorm Schlafengehen einschalten. Oder beim Aufstehen, da ist es meistens am angenehmsten, wenn man diesen Luxus hat! 
Man sollte aber immer an die Autobatterien denken und die Heizung keinesfalls die ganze Nacht laufen lassen, sonst könnte es durchaus passieren, dass am nächsten Morgen nichts mehr läuft… (außer die eigenen Beine… )
Was jetzt noch völlig in meiner Aufzählung fehlt, das sind die heißen Nächte. Aber mit denen haben wir bislang so gut wie keine Erfahrung. Vielleicht ändert sich das ja jetzt mit dem nächsten Urlaub…
Welches Auto ist der beste Schlafwagen?
So viel Erfahrung haben wir da leider nicht vorzuweisen, denn wir suchen uns so gut wie immer dieselben Fahrzeuge aus: Nissan Pathfinder, Toyota 4runner, Nissan Xterra, Jeep Grand Cherokee oder Trailblazer. Welches die beste Liegefläche hat, lässt sich leicht beantworten, der Nissan Pathfinder! Der “Spurensucher” ist derzeit unser persönlicher Favorit (neben dem Toyota 4runner). Nicht nur dass er ein exzellenter 4WD ist, sondern auch der Schlafplatz erschien uns in diesem SUV bislang am bequemsten zu sein. Hier muss man sich nicht schräg legen und man stößt weder mit dem Kopf noch mit den Füßen an Vordersitz oder Heckklappe an - perfekt für Leute bis zu 1,83 m! Der Toyota 4runner ist zwar etwas kürzer, aber noch immer ein guter Schlafwagen. Und wenn man die Vordersitze vom Nissan Xterra so weit wie möglich nach vorne schiebt (wichtig!), ist auch dieses Auto unserer Meinung nach durchaus zum Übernachten geeignet.
Nicht schlecht ist auch der Jeep Grand Cherokee, wenn man genügend Wasserflaschen und weiche(!) Taschen hat, um den großen Leerraum zwischen den umgeklappten Rücksitzen und den Vordersitzen auszufüllen.
Am schlechtesten sieht es in einem Trailblazer aus. Bei diesem SUV (derzeit ein Auslaufmodell) klappen die Rücksitze äußerst merkwürdig nach vorne um. Das kostet schon die ersten wertvollen Zentimeter und dann hat er noch Kopfstützen, die nach dem Umkippen der Rücksitze senkrecht in die Höhe stehen und die Liegefläche um locker 20 cm verkleinern (siehe Foto ganz oben). 20 leider sehr wichtige Zentimeter, vor allem wenn man groß ist… Das Schlimme ist, dass sie nicht einfach abzumontieren sind. Hier muss man sehr vorsichtig sein, dass man sie dabei nicht kaputt macht und deshalb sehen wir meistens davon ab, wenn nicht gerade “Profimonteur” Philippe da ist. 
Notfalls (und wenn es nicht zu kalt ist) lässt sich die Liegefläche einfach vergrößern, in dem man die Heckklappe nur halb zu macht. Diese doch eher unelegante Methode ist auch das einzige, das einem übrig bleibt, wenn man groß ist und nur über einen kleineren Midsize SUV verfügt. In dem Jeep Liberty, den wir letzten Winter hatten, kann man meiner Meinung nach zu zweit nicht wirklich schlafen. Zumindest möchte ich es nicht freiwillig tun!
Sehr vernünftig erscheint mir auch die Variante mit Wohnwagen und Jeep einen Urlaub im Südwesten zu verbringen. Diese Variante gab es zum Beispiel früher bei Cruise America auf Anfrage (danke Svobi für den Tipp!
). Allerdings war das Vergnügen nicht gerade billig und so sind wir bislang auch nur mit Jeep recht gut ausgekommen. Mal eine Nacht im Motel, mal eine in der Wüste. Mehr als drei aufeinander folgende Nächte im Auto haben wir uns bislang nicht angetan!
Lustig in diesem Zusammenhang auch all die Geschichten und Anekdoten, die wir im Lauf der letzten Jahre zum Thema “was führe ich alles mit meinem SUV auf” gelesen haben. Manche betrieben es so professionell, dass sie die gesamten Rücksitze am Anfang der Reise ausbauen, zur Aufbewahrung in eine Lagerhalle geben und erst am Ende der Reise wieder einmontieren. Den Kreativen gehört die Welt!
Zuletzt noch ein wichtiger Tipp: Da man nie weiß, wie sich Modelle im Lauf der Jahre ändern oder ob es nicht von Auto zu Auto Abweichungen gibt, sollte man auf Nummer sicher gehen. Wir machen deshalb fast immer bereits in der Choice Line ein kurzes Probeliegen. Besser es schauen einem dort ein paar Leute verdutzt zu, als dass man nachher das große Malheur in der Wildnis hat! 
Und noch wichtiger für alle die dirt roads fahren möchten: Unbedingt überprüfen, ob der SUV tatsächlich 4WD hat! Trailblazer z.B. gibt es auch in der 2WD Variante.
Wo abstellen?
Wichtig ist nicht nur eine ebene Liegefläche im Kofferraum (nicht bei allen SUVs der Fall!) sondern auch, dass das Auto selbst gerade steht und dass die Liegefläche kein Gefälle aufweist (sieht man oftmals auf ersten Blick nicht und merkt es erst beim Probeliegen!). Nichts ist unangenehmer, als wenn man nachts ständig aufeinander zurollt. Mag das anfangs ja noch recht schön sein, aber irgendwann möchte man doch auch ein wenig schlafen.
Äußerst unangenehm ist es auch, wenn man in der Nacht allmählich aus dem Bett herausrutscht in Richtung Heckklappe, d.h. wenn der SUV vorne zu hoch liegt.
Auch sonst gilt es einige Grundregeln zu beachten. Nicht überall ist es gestattet das Auto abzustellen (z.B. in den meisten Nationalparks). Im Death Valley haben wir z.B. selber schon mal im Campingplatz im Auto übernachten müssen. Vorsicht vor allem, was besiedelte Gebiete betrifft. In sehr vielen US Bundesstaaten ist angeblich das Übernachten am Straßenrand per Gesetz verboten so z.B. in New Mexico oder Idaho. Mit Geldbußen und Freiheitsstrafen ist zu rechnen. Allerdings mehr als diese Quelle habe ich zu diesem Thema leider (noch) nicht gefunden.
Wie schaut es mit der Hygiene aus?
Die großen Plastikbehälter, in denen man den Salat beim Safeway bekommt, eignen sich (nachdem man den Salat verspeist hat…) hervorragend als kleines Waschbecken. Das nötige Waschwasser haben wir zuvor immer in den Hotels in die leeren Trinkwassergallonen abgefüllt. Vorne auf die Motorhaube abgestellt und mit etwas Seife und einem Handtuch und man hat alles, was man braucht.
Und für den Fall, dass man nicht so nett ausgeschilderte Toiletten in der Wildnis vorfindet (siehe Foto), empfiehlt sich die Mitnahme einer kleinen Schaufel oder eines Klappspaten. Mindestens 15 bis 20 cm tief unter der Erde lautet da die “goldene” Regel.
Was essen wir in der Wildnis?
Vor meiner Zeit hat sich Steffen nicht selten einen kleinen Grill gekauft und wenn sich fleißige Leute wie Thomas oder Armand um das Abendessen gekümmert haben, dann hat es ganz besonders gut geschmeckt. 
Seit wir gemeinsam unterwegs sind, ist diese Tradition irgendwie vollkommen eingeschlafen. Schuld war da nicht einzig und allein der ehemalige Besitzer des Crazy Jug Motels in Fredonia, der im April 2006 den Grill, den Armand uns hinterließ, als hochgradig bedrohlich eingestuft hatte und ihn deshalb entsorgte… sondern vielmehr unsere Faulheit und die Tatsache, dass ich nicht so sehr der große Fleischesser bin. Hauptgrund ist aber sicher, dass wir beide nicht auch noch Gaskocher und Campinggeschirr mitnehmen möchten. Aber es geht auch ohne Lagerfeuer oder Grill. Stattdessen haben wir meist vom Safeway eine riesige Bio-Salatschüssel mit und den obligatorischen “Adler” (Steffen´s Bezeichnung fürs Grillhendl…). Dazu gibt es noch ein frisches French Bread und allerlei andere Lebensmittel (siehe Extrabericht zum Thema “Essen und trinken in der USA“). Eine Kühlbox erübrigt sich bei uns meistens, da wir doch eher immer in den kühleren Monaten unterwegs sind.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang vielleicht noch: Man sollte immer viele Gallonen Wasser dabei haben! In der Wildnis weiß man nie, was einem erwartet!
Wohin mit den Lebensmitteln?
Düfte und Gerüche locken wilde Tiere an. Wer dies vermeiden möchte, sollte auch dafür sorgen, dass sich keinerlei Lebensmittel (oder Abfälle!) außerhalb des Wagens befinden. Wir stellen meist die Koffer auf die Vordersitze ab, so dass unten im Fußraum noch ausreichend Platz ist für sämtliche Safewaysackerln. Man sollte die gute Nase und die Intelligenz der Tiere niemals unterschätzen!
Zum Thema Lebensmittel unter freiem Himmel gibt es eine recht lustige Geschichte, die Philippe mal vor einigen Jahren in Havasupai widerfahren ist. Er hatte dort unter freien Himmel geschlafen und wollte am nächsten Tag noch einige Wanderungen jenseits der Mooney Falls unternehmen. Seine Lebensmittel hinterließ er am Picknicktisch des Campgrounds in einer Tasche, die er noch zusätzlich mit großen Steinen beschwerte. Als er nach dem anstrengenden Tag zurückehrte, freute er sich schon auf sein leckeres Abendmahl. Von weitem sah noch alles unversehrt aus. Aber als er die Steine aufhob, merkte er, dass sich im Inneren seiner Tasche nichts mehr befand außer lauter leere Sackerln. Die frechen squirrels hatten ein Loch in den Boden genagt und Philippe komplett geplündert.
Alles war weg, die Cashewnüsse, die Müsliriegel, das schwedische Brot, die Tomaten, die Äpfel, die getrockneten Früchte. Alles bis auf das Beef Jerky. Aber selbst diesen Sack hatten die kleinen Diebe aufgebrochen! Zum Glück hat ihnen das getrocknete Fleisch nicht so recht gemundet, denn es war das einzige das Philippe nun übrig blieb als Abendmahl und für den langen Aufstieg zum Canyonrand am nächsten Tag.
Eine große Ausnahme gibt es bzgl. der Aufbewahrung in Bärengebieten. Denn diese Tiere haben bekannterweise eine außergewöhnliche Nase und brechen zuweilen sogar in Autos ein. Aber in Bärengebieten schlafe ich sowieso lieber in herkömmlichen Betten zwischen vier ganz sicheren Wänden, außer die Zeltplätze sind so schön mit einem hohen Sicherheitszaun umgeben wie in Lake Louise.
Bequem?
Ich will jetzt nicht behaupten, dass es bequem ist, denn das ist es nicht. Aber mit ein paar dicken Unterlagen kann man dafür sorgen, dass es doch so bequem wie möglich wird. Ein lieber Freund von uns hat die Ladefläche seines SUVs ganzjährig zu einem Campingwagen umfunktioniert und mit zwei dicken Federmatratzen ausgestattet. Außerdem hat er immer seinen Gaskocher und einen kleinen Klappstuhl mit. Luxus pur! Das würde ich dann schon eher unter “bequem” einstufen!
Schön?
Das Übernachten in der Wildnis ist zuweilen sogar sehr, sehr schön. Wenn man abends mit offener Heckklappe in einer lauen Frühlingsnacht den sternklaren Himmel über sich hat oder eingemummelt in den Schlafsäcken den nächtlichen Geräuschen der Wüste lauscht, so sind und bleiben das unvergessliche Momente. Und anschließend wird die Heckklappe fast oder ganz geschlossen und man fühlt sich genauso sicher wie zwischen den vier Wänden eines Motelzimmers – geschützt vor Wind und Wetter sowie vor unliebsamen Wüstenbewohnern. Schon allein aufgrund der Krabbel- und “Schleich”tiere würde ich beim Biwak am Boden unter freiem Himmel keines der beiden Augen zubringen. Das könnte ich nicht mal, nach dem Konsum von etlichen Flaschen kanadischem strong beer. Aber es soll harte Männer geben haben, die danach schon mal mit nacktem Oberkörper bei Temperaturen um die 0°C und leichtem Nieselregen bei den Coyote Buttes South unter freiem Himmel geschlafen haben… Hallo Kent!
Fazit:
Wenn es nur irgendwie geht, schlafen wir im Motel. Aber auch die Nächte in der Wildnis gehören bei uns mittlerweile zu einem Südwesturlaub einfach dazu. Ich möchte sie jedenfalls nicht missen!
Zu welcher Kategorie gehört der Nissan Xterra…???
Was Schlafsäcke angeht… schwör ich auf die engl. Marke Mountain Equipment… der Glacier 500 (Daune) ist mit das Beste was ich in dem Temp-Bereich zwischen +15 und -10 gesehen habe. Dazu noch eine Artiach Isomatte… und schon steht dem Schlafen in freier Natur oder im Auto nichts mehr im Wege.
Ich glaube fast, dass es ein Midsize ist. In dem haben wir allerdings sogar relativ viele Nächte verbracht. Anmietstation Alamo Phoenix.
Aber da spielt vielleicht auch unsere leichte Abneigung gegen den Jeep Grand Cherokee eine Rolle (auch wenn der im Gelände noch so gut ist). Aber da hatten wir bislang nur Modelle, bei denen sich das 4WD nicht ausschalten ließ und wo es keinen 1. oder 2. Gang gab fürs Bergabfahren. Und dann ist die Motorhaube noch schrecklich hoch. So hoch, dass wir schon mal bei den Alabama Hills fast in einen Abgrund gefahren sind, den man aufgrund der hohen Motorhaube nicht gesehen hat…
Danke für die zusätzlichen Equimenttipps, Claus! 
Zum Equipment noch ein Nachtrag: Gerade zum Fotografieren/Camping etc. finde ich einen Hocker praktisch.
Der Walkstool ist sehr leicht, extrem belastbar… und lässt sich auch leicht verstauen.
Hi Isa,
den XTrerra hatte ich als ehr unbequem in Erinnerung, was wohl in erster Linie am sehr harten Boden im Kofferraum lag. Der ist bei uns 2006 schon in der ChoiceLine durchgefallen. Wir haben dann einen Nissan Pathfinder genommen, der sehr geräumig und sehr gut schlaftauglich war. Dafür nicht besonders geländetauglich.
Zu den Schlafsäcken: wir kaufen in USA bei WalMart immer den billigsten Schlafsack, der kostet ca. 10,-$. Dick und gross, aber im Auto stört die Grösse nicht. Warm ist er obendrein. Und am Ende der Reise bleibt er in USA zurück. Zur Ergänzng gibts noch die dünnen Fleece-Schlafsäcke von Ozark Trail, die man auch im WalMart findet (ca. 8,-$). Die kommen auch mit nach Hause.
Auto-Übernachten gehört für uns fest ins Programm, die tolle Landschaft, in der man einschläft oder wach wird sind mehr wert als das beste Hotelbett
Ganz ohne Motel gehts natürlich nicht, so alle 2-3 Tage muss das
mal sein.
Gruss
Lurvig
Sehr schöne Info. Hast mir das ja letztens in der Mail zu den Bistis schon angekündigt. Wir wollen mal versuchen ein Zelt aufzustellen….haben “nur” den Liberty angemietet. Das könnte was eng werden 
Wir haben seit Jahren ziemlich gute Erfahrungen mit den Airbeds von Walmart. Die sind über den 12V Anschluss schnell aufgeblasen und sehr bequem (nicht zu hart und nicht zu weich). Bestätigen kann ich auch den Tipp mit dem Fleeceschlafsack. In kalten Regionen mit einem leichten 1kg Schlafsack kombiniert reicht dies dann völlig aus.
Stören Euch bei offenem Kofferraum die fliegenden Insekten nicht? OFF hilft zwar, aber leider nicht gegen alles…
“Unbedingt überprüfen, ob der SUV tatsächlich 4WD hat! Trailblazer gibt es auch in der 2WD Variante.”
Haha, soll das jetzt etwa eine Anspielung sein ?
Wo ist hier der wütende Smilie ?
Der hier ?

Ich komm ja hier gar nicht mehr nach mit dem Antworten.
Jedenfalls danke für Eure zusätzlichen Tipps!
@Micha: Die Insekten waren bislang bei uns drüben praktisch nicht vorhanden (März, April, Oktober sind insektensicher). Ich fürchte, nach unsrer nächsten Tour können wir da dann leider anderes berichten…
@Tilman: jetzt wo Du es sagst… 
Aber ich schwörs, daran hatte ich gar nicht gedacht beim Schreiben, sondern einfach nur dass es nicht schaden kann, das hier nochmal explizit zu erwähnen. Ihr wart ja nicht die ersten, denen das pasiert ist.
LG,
Isa
Wir schlafen ja normalerweise immer im Zelt, da unser Auto mit Gepäck so zugebaut ist, dass es bei uns länger dauert, das Auto zu sortieren denn unser kleines Zelt aufzubauen (ausser wir sind mal wieder mit dem Lightweight-Einbogen-Tunnel unterwegs der mind. 10 Heringe braucht um sicher zu stehen
), aber bei unserer 1. USA-Reise und anstehender Übernachtung im Bärengebiet (Yosemite) habe ich so lange gequengelt bis wir im Auto geschlafen haben - mit zurückgeklappten Vordersitzen und daher reichlich unbequem. An eine Liegefläche im Kofferraum war bei der Midsize-Limousine nicht zu denken. 
Die Schlafsackempfehlung kann ich auch bestätigen: wir betten uns auch in Ajungiliak Mammut Kompakt und Therm-a-rest.
Aber 5 cm dick sind unsere Matten nicht, wir frieren bei Bodenfrost auf 2,5 cm dünnen Therm-a-rest Lite. 
Kennt ihr eigentlich schon die Camperwärmflasche? Eine mit nicht mehr ganz heissem Wasser gefüllte Nalgene oder Sigg-Trinkflasche leistet gute Dienste wenn man schon etwas durchgefroren in den Schlafsack kriechen muss.
Ich wünsche Euch eine schöne Zeit im Südwesten.
Evtl. gibt es ja dann demnächst auch ein paar Erfahrungen über heisse Nächte. Rein wettertechnisch natürlich.

Kate, als wir drüben in Hanksville Deine Zeilen über die “heißen Nächte” gelesen haben, mussten wir herzlich schmunzeln. 
Diese Zweideutig war mir beim Schreiben gar nicht aufgefallen…
Es folgt zwar bald das Resümmee der letzten Reise, aber zu diesem schönen Thema
werde ich mich vermutlich doch lieber ausschweigen… 
Hallo Isa,
Ihr seid also auch wieder zurück. 
Hab gerade diesen Bericht über carcamping gefunden: echt klasse die Infos. Wir wollten es diesmal ja auch machen, aber leider sind unsere Mitfahrer ausgefallen (Tom kam ins Krankenhaus und musste den Urlaub absagen) und so haben wir dieses Vorhaben aufs nächste Mal verschoben.
Den netten Reifenmenschen in Hanksville haben wir auch kennengelernt - ich frage mich, warum die Typen von Alamo nicht ordentliche Reifen auf die SUV`s machen; würde Geld sparen….
Alles Liebe nach Dresden 
aus dem Elsass von
Gaby
Hi Gaby! 
Ja wir sind (leider) schon zurück. Habe mir mal vorgenommen, immer am Tag der Rückkehr ein kurzes Resümee hier in den Blog zu stellen.
Bgzl. Reifen wundert es mich inzwischen nicht mehr, dass fast jeder der mit einem Rental SUV z.B. ins Racetrack Valley fährt einen Platten hat. Die Reifen sind richtige PKW Reifen bzw. wirklich nur für Asphalt geeignet. Und wenn sie dann obendrein auch schon vorher geflickt sind wie ein Fahrradreifen… 
Steffen hatte vor vielen Jahren in Hanksville auf dem Hwy 95 sogar schon mal einen Reifenplatzer bei voller Geschwindigkeit. Die Steinchen rund um diese Stadt scheinen auch spitzer zu sein als anderorts. 
Da lobe ich mir den Sand rund um Page und den slickrock rund um Moab… auch wenn letzterer z.T. haarsträubend ist… 
Gaby, wir schulden Dir noch immer ein Mailchen bzgl. Rimrocks. Steht ganz oben auf meiner langen “to do” Liste! 
Lieben Gruß in den Elsass und ein schönes we!
Isa
Hallo Isa,
moechte dich ein klein wenig korrigieren. 
der XTerra ist kein Midsize SUV, sondern ein Standart SUV. Schade nur, dass man den noch nicht ueberall bekommt. Dieses Jahr hatten wir den XTerra noch nicht als mobiles Motel genutzt, aber ich hoffe mal, wir bekommen im naechsten Jahr wieder einen, damit wir dann an der White Pocket uebernachten koennen. Die muss einfach noch mal sein
Mal schauen, wie bequem man dann darin uebernachtet
Auf jeden Fall ist der Xterra schoen gelaendegaengig, zumindest die Strecken, die wir in diesem Jahr hatten, waren damit prima zu meistern.
Gruss momentan aus Buffalo,
Greetz,
Yvonne
Hi Yvonne,
ich glaube auch fast, dass der bei Alamo/National immer in der Standard SUV Reihe steht. Aber trotzdem ist das irgendwie seltsam, denn wenn man danach googelt, heißt es eigentlich, dass der Xterra “nur” ein Midsize SUV ist. Da scheint es unterschiedliche Einteilungen zu geben. 
Aber egal in welcher Choice Line, Hauptsache es steht einer dort. 
In Phoenix gibt es den ja sehr häufig, in Las Vegas haben wir noch nie einen bekommen, LA ist eine SUV Katastrophe und in Denver war es jetzt im Frühling auch Glück, dass wir eine National oneway Miete aus Phoenix erwischt haben. Allerdings war unserer dunkelblau und nicht so schön knallig gelb. 
Wünsch Dir einen guten Rückflug und dass das wieder in den Alltag Eingewöhnen nicht zu schwer fällt. 
LG über den Atlantik! 
Isa
Hi Isa,
… nein, dieser Bericht ist nicht zu lang
, sondern für uns sehr informativ - top!
Viele liebe Grüße
Michael & Heike
Möchte den kompletten Juni 2009 in AZ zum größten Teil in einem SUV verbringen. Gibt es evtl.jemanden der mir mit aktuellen Infos aushelfen kann; d.h.suche einen guten “Schlafwagen”. Alamo bietet z.Zt. den Trailblazer oder den Dodge Durango an. Eine weitere Frage ist die nach dem Sonnenschutz; auch für den Wagen. Reichen große Sonnensegel? Habe gestern meine 3 Permits für die Coyote Buttes South erhalten; Paw Hole, Cottonwood Cove und Lone Tree. Kann mir jemand sagen, ob ich dort im Auto schlafen kann? Würde mich über eine Antwort freuen.
Alamo hat derzeit meistens einige Toyota 4runner in der Choice Line, ein sehr guter 4WD und für eine Einzelperson ein perfekter “Schlafwagen” (geht auch für 2 wenn beide nicht viel größer als 1,80 m sind).
Wegen dem Campen bei den CBS frag am besten die Ranger. Bislang war das Übernachten vor Ort (da die Parkplätze außerhalb der Permitzone liegen) nie ein Problem, aber das kann sich immer ändern.
Hallo Isa, herzlichen Dank!
Hi!
Das ist genau die Seite die ich gesucht habe! Super.
Also in einem Midsize SUV kann man wohl kaum schlafen oder? Wie bucht ihr denn dann - gleich einen Standard SUV über billiger-mietwagen.de? Oder ist es besser auf ein Upgrade zu hoffen bzw. zu zahlen?
So wie es zurzeit aussieht kostet der Standard um ca. 400 Euro mehr als der Midsize … naja, da gingen sich auch einige Nächte im Motel aus. Hm….

Hi Bodo, wir gehen da eigentlich immer auf Nummer sicher und buchen einen Standard SUV und nehmen in letzter Zeit bevorzugt den Toyota 4runner. Habe soeben den Bericht etwas aktualisiert.
Steffen sucht da immer nach guten Angeboten. Letztes Mal war der SUV über ticketfox.de am günstigsten.
Im Midsize hängt es halt von der Körpergröße ab, wieviel aus dem Kofferraum noch raushängt… 
Der 4 Runner ist aber eigentlich schon Luxury Size (oder Premium Size), da habt ihr immer ein kostenloses Upgrade bekommen. Den wollten wir dieses Jahr eigentlich auch haben, aber in Las Vegas hätten wir 11 $ zusätzlich für den Toyota zahlen müssen. Wir hatten dieses Jahr auch Standard Size gebucht, zu der Klasse gehört z.B. der Chevrolet Trailblazer oder der Jeep Liberty, für den wir uns letztendlich entschieden haben und in dem 2 Leute bis 1,8m eigentlich auch wunderbar geschlafen hätten, hätte der eine nicht fürchterlich geschnarcht und die andere ihre Ohrstöpsel vergessen. 
LG, Tilman
Hi Tilman, das ist interessant. Scheint so als dürfte man nicht mehr nach LV fliegen… 
In Phoenix, Denver und LA standen die Toyota 4runner immer in der Standard SUV Choice Line, auch vor 2 Monaten noch.
(hoffe das bleibt auch so…
)
LG,
I & St
Hallo Isa,
haben unseren Toyota 4runner erst gestern in Las Vegas zurück gegeben (leider Urlaubsende!) Bekamen ihn wie auch letztes Jahr in der Standard SUV Abteilung. Wir mußten aber 2 Stunden warten, bis überhaupt mal einer kam, von Choice Line keine Spur, die ganze Halle war leer. Wir schlafen zwar im Zelt, aber dieses Auto brachte uns wieder einmal sicher und heile über Stock und Stein.
PS.: Little Finnland war diesmal traumhaft, leider ist die “Golden Hour” viel zu kurz. Und der Schlafplatz unter der Palme war doch wirklich viel romantischer!
Liebe Grüße
Doris
Also der 4Runner ist ein ganz normaler Standard SUV. Kein Scherz. Und wir hatten im Maerz in LAS den 4Runner auch noch aus der Standard SUV Reihe geholt. 
By the way, wuerde dem 4 Runner als Schlafwagen immer den Vorrtitt geben, bis auf die Radkaesten an den Seiten echt okay. Ansonsten eben den Xterra, der hir in den USA wirklich ein MIdsize SUV ist und bei den Vermietern bei den Standard SUV steht.
Liebe Gruesse aus Buffalo,
Yvonne
Hallo,
ich bin gerade erst auf Eure sehr schöne und suoer informative Web-Site und diesen Blog gestossen.
Vielleicht kann mir jemand bei dieser Frage weiterhelfen :
woran erkenne ich, dass ein SUV wirklich über 4×4 verfügt ? Bei früheren Anmietungen (zB Jeep Cherokee)
musste man den 4×4 immer extra zuschalten. Neulich hatten eine Trailblazer, der lt. Alamo über 4×4 verfügte. Während der Fahrt wurde allerdings nur bei Verlust des TRACS der 4×4 automatisch zugeschaltet…
Der DODGE Durango verfügte auch über einen Extra Schalter für den 4×4. Könnt ihr mir weiterhelfen ?
Solle immer eine manuelle zuschaltung des 4×4 vorhanden sein ß Womöglich auch noch in verschiedenen Stufen (low und high, wie früher
)
In den Fahrzeugbeschreibungen der vermieter verschwindet der Zusatz 4×4 jetzt ja fast überall. D.h. man kann sich noch nichtmal beschweren, oder ?
Im Grand Cheerokee und Trailblazer haben wir übrigens schon ganz gut zu zweit auf einer Luftmatratze geschlafen - aber nie 2 Nächte in Folge.
Danke und Grüsse aus Hamburg
Katharina
@ Katharina: Wir schauen zuerst immer, ob sich irgendwo außen am Fahrzeug ein 4×4 Zeichen/Schriftzug befindet (meist hinten oder an der Seite). Dann wird’s allerdings etwas verzwickter. Gibt es im Innenraum einen Schalter, lässt sich der Allradantrieb getrennt zuschalten. Wenn nicht, hat das Auto entweder permanenten Allradantrieb (Achtung: höhere Benzinkosten!) oder schaltet ihn nur bei Verlust der Traktion automatisch zu. Hier hilft eigentlich nur der Blick ins Handbuch. Wir nehmen seit den letzten Jahren entweder einen Nissan Xterra oder Toyota 4Runner. Beide haben einen zuschaltbaren Allradantrieb inkl. High/low, hohe Bodenfreiheit und genügend Platz um zu zweit im Auto zu schlafen. Bei anderen 4×4 gab’s immer irgendwo einen Haken. Falls mal kein “vernünftigter” 4×4 in der Choiceline steht heißt’s warten, oder bei nächster Gelegenheit tauschen. Das “worst case scenario” ist hier sicherlich Alamo in Las Vegas, wenn mal wieder eine Condor Maschine voller deutscher Touris den Counter stürmt… VG Steffen
In unserem Blog zico-ch.blog.de ist gezeigt, wie man in British Columbia / Kanada wunderbare Campingferien machen kann, ohne zeitraubendes Zelt oder teures Miet-Wohnmobil : Doppel-Luftmatratze und Fleece-Decke genügen. Das Mietauto war nicht der hier angesprochene Nissan XTerra, sondern der bärenstarke Nissan Pathfinder V6 4.0, der um einiges länger, aber nicht unhandlicher ist. Verbrauch 10 l Benzin, Rental : National. Vancouver Island mit Greyhound, BC-Ferry “Inside Passage” und Bahn, weiter von Jasper zurück nach Vancouver Airport.
Hi Detlef, wir sind derzeit auch mit einem Spurensucher carcampend unterwegs. Wie es scheint haben die Vermieter heuer vermehrt diesen Autotyp unter den Standard SUVs. Wir haben auch schon viele Urlauber getroffen, die hier im Südwesten mit einem Pathfinder unterwegs waren.
Das vorläufige Update dieses Berichts gibt es bereits im Glacier Point Bericht. Wird hier dann später mal aktualisiert.
Hallo,
wir sind jetzt zum dritten Mal mit einem Pathfinder unterwegs und fuer uns ist es “das” Auto zum Uebernachten. Gluecklicherweise gibt es moentan viele Pathfinder zum Mieten. Auch wenn man aufpassen muss, das es auch 2WD Varianten gibt. Haben gersde einen, aber da wir diese Woche nicht Offroad fahren, brauchten wir auch keinen mit 4WD. Nur der V6 Motor ist manchmal etwas schwach auf der Brust. Ansonsten ein feines Gefaert. White Pocket, Chicken Corners, Long Canyon usw. ging ohne Probleme, der Pathfinder schwebt nur so ueber die Felsplatten. 
Und zu zweit wirklich sehr bequem zum Schlafen. Kann ich daher wirklich nur empfehlen. Selbst die radkaesten an den Seiten stoeren nicht so extrem wie beim 4Runner. Gefaellt mir sogar noch besser als der XTerra, den ich privat fahre.
Liebe Gruesse,
Yvonne
Hi!
Ich will mit meiner besten Freundin kommenden Juli eine Tour von New York nach Miami machen. Hab so etwas noch ie gemacht und finde, dass der Artikel wirklich super ist. Als Zusatz würde ich mir allerdings eine Liste von den Staaten wünschen, in denen es grundsätzlich verboten ist, im Auto zu übernachten. Bzw. weiß jemand wie es an der Eastcoast da aussieht?
danke schonmal

Hi Phia, Steffen und ich haben an der East Coast bislang noch nie im Auto übernachtet. Als Quelle, ob erlaubt oder nicht, habe ich nur diese Seite gefunden. Ob diese Infos aber wirklich verlässlich sind, das kann ich leider nicht sagen.
Wünsche Euch beiden jedenfalls viel Spaß und eine schöne Tour! 
Moinmoin,
wollte nur mal meinen Senf zur Schlafsituation in SUVs abgeben: Hatte letztes Jahr mit meinem Vater einen Standard-4WD-SUV (per holidayautos) in Denver gemietet, und war dabei bei Alamo auf der Choice-Lane gelandet, wo wir uns in jedes der verfügbaren Autos mal reingelegt haben.
Ein Toyota Highlander V6 ist es nach dem Probeliegen geworden - in dem Ding kann man zu zweit (wir sind beide ca. 1.83-1.84 groß) gut pennen, die Thermarest-Matten und Schlafsäcke blieben einfach dauerhaft drin, abends die Vordersitze in bisschen nach vorn und die Klamotten zum Schlafen ruckzuck auf die Vordersitze geworfen, morgens waren wir mit der umgekehrten Prozedur nach 2 Minuten startklar. Als Fotoverrückte durchaus ein Vorteil - das mitgebrachte Zelt haben wir in 3 Wochen kein einziges Mal ausgepackt und waren daher immer am Start für die sunrise-spots - ich hätte nicht gedacht, dass man doch so kommod und bärensicher unterwegs sein kann mit einem vergleichsweise einfachen Auto.
Als Offroad-Fahrzeug ist der Highlander aber nicht wirklich ernst zu nehmen, grade die Reifen sind billige Standardware, toitoitoi dass da nix passiert ist, und ne Geländeuntersetzung gibts auch nicht. Dafür fährt das Ding wie auf Wolken, leise wie ein Elektrowagen und zum Meilenfressen ideal, mit unter 9l pro Kilometer. Danke Isa für den Tipp - ohne diese Seite hätte ich komplizierter gedacht für den USA-Trip im Südwesten.
Grüße,
Jan
Hi Jan, gern geschehen! 
Das mit dem Zelt kommt mir übrigens sehr bekannt vor… 
Hi,
ein paar Hinweise:
Der Trailblazer ist wegen der Kopfstützen für 2 Leute eigentlich ungeeignet
Der Dodge Durango (Zuzahlung!) ist in der Länge ok, muß aber unbdingt mit Decken und Luftmatratzen in den Sitzübergängen begradigt werden; VOrteil: Fahrersitz kann frei und in Position bleiben und ist schnell erreichbar, wenn ihr mal rasch los müßt.
Auch ok ist der Ford Explorer, sehr gut natürlich Ford Expedition (Zuzahlung!).
Hände weg vom CHevy Tahoe mit 3. Sitzreihe, die ist nicht versenkbar (im Gegensatz zu Durango und Expedition, hier sogar elektrisch); da könnt ihr jeden Abend am Ausbau der Sitze fummeln und braucht außerdem von WalMart eine riesige blaue Abdeckplane
Sehr gut ist der Chrysler Pacifica (jetzt wohl ausgelaufen)
Optimal GMC Acadia (da paßt sogar noch Gepäck zwischen 2 Leute), letzterer allerdings mit sehr eingeschränkten bzw. nicht vorhandenen Geländeeigenschaften, dafür pennen wie Gott in Frankreich (gilt auch für Pacifica, obwohl der von außen recht klein wirkt)
Allerdings: Trailblazer, Durango und Pacifica sind wohl bald passee.
VIel Spaß beim Ratzen
also ich hatte letztes Jahr den Ford Explorer 4 x 4. gute bodenfreiheit und absolut geländegängig. Und zum schlafen für einen absolut bequem.
Würde ich wieder nehmen.
Gut zu wissen, Ernst. Gilt das auch für Leute jenseits der 1,80 m und zu zweit?
Ich glaube, ich hatte seit 2000 keinen Ford Explorer mehr. Schön geländegängig war er und hat so manche gar abenteuerliche dirt road am Missouri brav bewältigt. Aber das Schlafen im Auto war damals noch nicht so angesagt wie jetzt.
Jedenfalls danke für den Tipp! 