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Posted on 01-05-2010

Die Fire Wave - eine neue “Welle” ganz ohne Permit

Filed Under (Nevada) by Isa

Fire Wave im Valley of Fire State ParkEs ist immer wieder schön, wenn es sie doch noch gibt: Bilder aus dem Südwesten, die einen so sehr fesseln, dass man einfach nicht anders kann als sich auf die Suche zu begeben. Letzten Herbst war es das Cover der offiziellen Nevada Tourismus Broschüre, das die Neugier in uns weckte (Link). Derart ausgeprägte weiße Streifen waren uns im Valley of Fire noch nie begegnet, aber anhand der Bergsilhouetten am Horizont hatten wir einen Verdacht, wo sich der “Zebra-Hügel” in etwa befinden könnte. Dass diese Location allerdings so leicht und schnell erreichbar sein würde, das hätte ich dennoch nie zu hoffen gewagt…

 

Wir fuhren den Scenic Drive entlang, stellten unser Auto an einer der wenigen Parkbuchten ab und nach nur wenigen Schritten querfeldein hatten wir den gestreiften Hügel schon im Visier. Unsere vage Vermutung, dass im Hintergrund der zweifarbige Sleeping Lizzard zu sehen war, hatte sich bestätigt und in Natura sah der Hügel noch wesentlich besser aus und nicht so blass wie auf der Broschüre des Tourismusverbands. Der Sandstein war genauso feuerrot wie anderorts im Valley of Fire und was mich am meisten begeisterte: beim Blick durch das Weitwinkelobjektiv erinnerte mich das Ganze plötzlich an eine überdimensionale Welle. Steffen musste da natürlich (unter heftigem Protest :lala: ) sofort “Fotomodell” spielen…

 

Valley of Fire nach SonnenuntergangEr war gesundheitlich leider noch recht angeschlagen (Stichwort “Schweinchen“) und ging kurz darauf wieder zum Auto zurück. Ich wollte aber noch unbedingt den Sonnenuntergang bei der “Fire Wave” abwarten, denn die Wolken versprachen ein herrliches Nachglühen. Und so kam es dann auch, der Himmel verfärbte sich rosarot und die Sandsteinwelle zeigte sich nochmals von ihrer allerschönsten Seite, wobei mir jetzt der Blick nach hinten fast besser gefiel. Mittlerweile war es schon recht dunkel geworden und aus der Ferne ertönte plötzlich ein Megaphon. Ich hörte meinen Namen und mir schwante Böses…
In Windeseile lief ich den Hügel hinauf und sah, wie Steffen sich mit einem Parkranger unterhielt. Dieser machte sich bereits große Sorgen, ob ich denn eh “in good health and shape” sei und sie müssten einen Suchtrupp losschicken, wenn es nicht bald ein Lebenszeichen von mir geben würde. Der Scenic Drive ist daylight use only, aber es war ja immerhin noch “ein klein wenig” hell, ich entschuldigte mich 1000x höflich und ganz brav… O:-)

 

Dank der Sturmfront gab es wieder geniale Wolken nach Sonnenuntgergang bei der Fire Wave.Am zweiten Tag im Valley of Fire State Park begleitete uns Tony und wir mussten ihm am Nachmittag unbedingt die Welle zeigen. Erinnerungen an die Sand Cove Area in den Coyote Buttes wurden wach. Gemeinsam genossen wir den Sonnenuntergang und die Wolken spielten zum Glück an dem Tag erneut mit. Es geht nichts über eine Sturmfront! Sie hat uns zwar im Anschluss die Sanddünen im Death Valley vermiest, aber hier konnte sie einfach nicht viel perfekter sein. Unnötig zu erwähnen, dass es wieder spät wurde und dass wir dann den Hügel auch an diesem Abend hinauf rannten… allerdings zum Glück freiwillig und ohne Ranger oder Megaphon. Kaum waren wir ins Auto eingestiegen, kam er uns aber auch schon entgegen. Just in time;)

 

Für mich war diese überdimensionale steinerne Wave eines der Highlights unserer Herbsttour 2009 in den USA und das Bild mit Steffen ist mein neues Lieblingsmotiv aus dem Valley of Fire. Wie oft waren wir dort schon ahnungslos daran vorbeigefahren oder -gelaufen: sie liegt keine 400 Meter vom offiziellen Scenic Drive entfernt! Einmal mehr wird einem deutlich vor Augen geführt, welche wunderbaren unbekannten Fotomotive der Südwesten selbst noch in unmittelbarer Nähe von ausgesprochen populären Straßen zu bieten hat… to be continued! :)

 

USA, der ganze Westen von Hans R. GrundmannKurz nach unserer Rückkehr konnte ich nicht widerstehen und musste das Bild gleich in meine Personal Favorites hochladen. Einige haben es dann auch am 27. November 2009 als “Photo of the day” bei Earthshots oder in der Stern-Fotocommunity sowie auf Facebook entdeckt und meine Mailbox hat sich zusehends gefüllt. Den Bericht über die “Fire Wave” wollten wir eigentlich auch schon ein paar Monate früher veröffentlichen. Wir haben uns dann aber entschlossen noch ein Weilchen zu warten bis zur Ankündigung eines neuen Buches, das in wenigen Wochen komplett überarbeitet und stark erweitert in seiner 17. Auflage erscheint: “USA, der ganze Westen” von Hans-R. Grundmann, der Bestseller des Reise Know-How Verlags. Steffen durfte hier abermals “Coverboy” spielen, spaziert aber jetzt nicht mehr durch die Coyote Buttes Wave wie bei den letzten beiden Ausgaben, sondern “surft” auf der neuen Feuerwelle. :)

 
 

Lage: Die “Fire Wave” liegt im Valley of Fire State Park, Nevada, eine knappe Autostunde von der Glitzermetropole Las Vegas entfernt.

 

          Valley of Fire Map

 

Anfahrt: Vom Besucherzentrum folgt man zunächst dem Scenic Drive und stellt das Auto in der letzten Parkbucht vor der White Domes Trailhead Area ab (parking #3). Von hier geht es nun zu Fuß auf der Straße ca. 300 m wieder zurück in Richtung Visitor Center. In der nächsten Kurve lässt man den Asphalt hinter sich und wandert nach links für ca. 150 m den sandigen Hügel hinunter, vorbei am Gibraltar Rock, einem großen, braunen Monolithen. Dann geht es einfach parallel zum Scenic Drive ungefähr 450 m weiter in Richtung Südsüdost, bis man schließlich bei der “Fire Wave” eintrifft (Distanz vom Parkplatz: knapp 900 m). Eventuell noch einfacher zu finden ist sie, wenn man der Straße in Richtung Besucherzentrum bis zum nächsten “dip” (ca. 1 km) folgt und dort dann den wash nach links (Osten) für weitere 500 m.

Update 11/2010: Mittlerweile gibt es einen gut sichtbaren Trampelpfad.
Update 8/2011: Inzwischen soll es bei der Fire Wave einen offiziellen Trailhead geben mitsamt guter Ausschilderung und Markierung!

 

Das ist schon fast beinahe ein Suchfoto, aber auch ich musste mich kurz auf die Wave im Valley of Fire State Park stellen.Ich weiß, GPS-Koordinaten sind der neue große Hype, aber an diesem Ort haben wir bei unserem ersten Besuch keine aufgenommen. Eine Felsformation, die so nahe an der Straße liegt, kann man eigentlich nicht verfehlen (und auf Google Earth erkennt man mittlerweile das gestreifte Gestein auch recht gut). Generell würden wir gern ein wenig dem Trend entgegenwirken, dass immer mehr Leute nur noch blindlings dem Pfeil am GPS-Gerät folgen, anstatt die grandiose Landschaft des Südwestens mit jener Ruhe zu genießen, die sie verdienen würde. Das Feuertal ist viel zu schön um hier nur durchzuhetzen ohne selber ein wenig auf Erkundungstour zu gehen. Das gilt auch für die andere Straßenseite und die White Domes Area. ;)

 

Eintritt: Eine Wave ganz ohne Permit, das stimmt allerdings nur bedingt. Ein kleiner Obolus für den Besuch des State Parks muss schon entrichtet werden. Aber die $10 pro Tag und PKW zahlt man in Zeiten, wo gleich etliche US-Bundesstaaten mit drastischen Sparmaßnahmen und Schließungen von Naturschutzgebieten drohen, doch noch gerne. Trotzdem konnten wir nicht widerstehen und haben bislang auf den self-pay Kuverts immer den Wunsch nach einer Wochenkarte vermerkt.

 

Mehr Details zu den weiteren Sehenswürdigkeiten des Feuertals gibt es in unserem eGUIDE A closer LOOK at Valley of Fire:

 

Buy our eGUIDE “A closer LOOK at Valley of Fire - The essential guide for Landscape Photography

 

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43 Comments:
Peter wrote on 1 Mai, 2010 at 21:35

Wunderschön!!!
Herzliche Grüße
Peter


Tilman wrote on 2 Mai, 2010 at 19:08

In der Tat ein superschönes neues Fotomotiv ! :applaus:
Ich schätze mal, da werden wir an einem unserer 3 Ausruhtage in Las Vegas doch noch einmal ein kurzes Abendfährtchen machen “müssen”. Mir graut es zwar schon vor der Hitze im Valley of Fire Anfang Juni aber die 900m sollten noch machbar sein. :)
Dass das Foto es gleich aufs Cover des Buches geschafft hat ist natürlich der Hammer !!! @-)
Herzlichen Glückwunsch dazu !!! :applaus:
Bekommen die bei euch mittlerweile Rabatt für Coverfotos nach dem Motto “Buy 2 get one free” ? ;) ;)
Freut mich jedenfalls für euch !
Dann plant endlich mal euren nächsten Urlaub, nicht dass ihr noch an den schönsten Motiven im NW vorbeifahrt…
LG, Tilman


Thomas ( Wolf ) wrote on 3 Mai, 2010 at 06:44

Ja, diese Seite ist immer für Überraschungen gut.
Wie wäre es, wenn ihr mal mit Rucksack und Zelt quer durch die Landschaft lauft und nach verborgenen Schätzen sucht?
Natürlich nicht weit von befahrbaren Wegen, dass es uns danach nicht so schwer fällt. :))

Danke, dass ihr uns daran teilhaben lasst. :god1:

Thomas :)


Isa (author) wrote on 3 Mai, 2010 at 09:50

Vielen lieben Dank Euch dreien! :)
Und nein nein bloß kein Trekking, Thomas! Das hat zwar zu Interrrail-Zeiten viel Spaß gemacht, aber da hatte die Kamera noch ein Fliegengewicht. Den schweren Fotorucksack schlepp ich zwar brav einen Tag lang rum, aber so ein Arizona National Scenic Trail oder der Appalachian Trail und dann noch Wasser, Zelt und Schlafsack am Rücken das wäre irgendwie sicher nix für mich. Da bewundere ich jeden, der das schafft! Oder so wie manche ganz ohne Zelt unter freiem Sternehimmel das wäre noch ein größerer Albtraum… :-S :)
In nicht allzu ferner Zukunft wird uns das backcountry campen wohl mindestens einmal “blühen”, aber mal sehen, ob wir da nicht “zu faul” sein werden oder ob uns da nicht doch noch etwas besseres einfällt… O:-)
LG in den Westen :-h
Isa


Heiko wrote on 3 Mai, 2010 at 17:32

@Tilman
Die richtig harten Typen gehen im Juli ins Valley of Fire, die Dürre im Juni is nix für uns. B-)


Richie wrote on 3 Mai, 2010 at 18:39

Hallo Isa,

da habt Ihr ja wieder ein traumhaftes Gebiet ausgegraben. Genau an dem “Pullout” haben wir letzten Herbst auch gehalten. Aber leider sind wir genau in die entgegengesetzte Richtung losgestiefelt. :((

Aber dafür haben wir ja jetzt einen Grund wieder hinzufahren.

LG
Richie

P.S. und Glückwunsch zum Cover :peace:


Tilman wrote on 4 Mai, 2010 at 12:22

@Heiko: ich glaub, im Juli sollte man in den ersten 2 Stunden am Morgen alles abgeklappert haben, was man sehen will, und dann nur noch schnell flüchten. Mittags kann man da bestimmt Spiegeleier auf der Motorhaube braten. ;)
LG, Tilman


Kate wrote on 6 Mai, 2010 at 22:23

Hallo, :-h

Ganz Herzlichen Glückwunsch zum Cover. :applaus:

Gefällt mir richtig gut die Fire Wave, schöne Location. :)
Und ich dachte inzwischen, VoF haben wir durch, da brauchen wir nicht mehr hin. :-?

LG nach DD
Kate


Christian Beier wrote on 7 Mai, 2010 at 10:00

Vielen Dank für den Tipp für diese sehr interessante Location. Zumindest lassen eure Bilder dies erahnen.
Hoffentlich spricht sich das jedoch nicht so schnell rum (trotz eures Cover-Bildes), dass es bald zu ähnlichen »Auswüchsen« wie bei der Wave kommt … :(


Isa (author) wrote on 7 Mai, 2010 at 13:01

Hi Christian, es ist schon eine skurrile Formation und vor allem die Farbverläufe sind richtig schön, aber zwischen dieser Welle und der Wave ist schon noch ein großer Unterschied. Hier sind es mehr die Farben, die faszinieren, und weniger die filigranen Sandsteinplatten. Wie gesagt das Gebiet erinnert mich aufgrund der weißen Streifen eher an die Sand Cove Area. Dass es das Valley of Fire generell durchaus mit den Coyote Buttes North aufnehmen kann, der Meinung bin ich allerdings schon lange. :)
Wegen dem Weitergeben von Infos ist es immer so eine Sache, ich finde, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Den goldenen Mittelweg gibt es hier leider nicht, den einen wird man immer viel zuviel veröffentlichen und anderen gar zu wenig. ;)
 
Hi Kate & Richie, danke! Wir müssen ebenfalls noch mindestens einmal hin und haben dort noch einige offene Rechnungen. :)
Auch wenn das Feuertal relativ klein ist, so versteckt sich da doch noch allerhand. Und wir sind heuer hoffentlich noch einmal dort unterwegs… :)
 
@Heiko&Tilman: Freuen uns schon auf die Fotos von Euren Eierspeisen! Vielleicht hat ja Heiko sogar wieder eine modische “gelbe Bratpfanne”…
:) :) :) :-h


Christoph wrote on 16 Mai, 2010 at 07:19

Hi,

wie ich heute erfahren musste, wurde der Eintrittspreis für das Valley of Fire am 01.04.2010 auf 10$ erhöht.
Es ist aber immer noch ein angemessener Preis für eine Tageswanderung in dieser sehenswerten Landschaft.

Gruß
Christoph


Isa (author) wrote on 16 Mai, 2010 at 15:04

Danke für diese Info, Christoph! Da wurden wohl die Preise für sämtliche State Parks in NV deutlich erhöht (Link). Aber trotzdem nach wie vor besser, als wenn sie geschlossen werden.
VG in den Südwesten! :-h
Isa


Spunsel wrote on 20 Mai, 2010 at 12:50

Wundschschöne Fotos habt Ihr - Ich bin hin und Weg. :applaus:

Wir fliegen im Herbst auch in die USA (zum ersten mal) und
machen eine Rundreise im Südwesten.

Wir haben unsere Route grad geplant und werden ca 6-7T
KM in 3 Wochen abreißen. Ich vermute um so tolle Fotos zu
machen, muß man an einigen Orten Tage, wenn nicht
Wochen verbringen und das liegt bei uns eh nicht drin.

Wir hoffen bei unserem ersten Besuch möglichst viel zu
sehen um dann bei einem möglich zweiten Anlauf dann an
besonders schönen Orten länger zu bleiben.

Wenn wir nur 1 % Fotos bekommen, die so toll sind, wären
wir schon überglücklich. :dance:

Wie oft seid Ihr schon in den USA auf Fototour gewesen ?


Stefan wrote on 22 Mai, 2010 at 23:03

Smilies werden in diesem Blog irgendwie inflationär gebraucht…
Die Welle ist wirklich sensationell schön!
Tolle Entdeckung, Stefan


Isa (author) wrote on 24 Mai, 2010 at 07:08

Hi Spunsel, wünsche Euch noch viel Spaß beim Planen und eine schöne Reise im Herbst! Deine Frage ist schwer zu beantworten, denn wenn einen der Reise-Virus befallen hat, dann hört man irgendwann auf zu zählen. Vielleicht geht es Euch ja auch mal so, der Südwesten ist gefährlich! ;)
 
@ Stefan: =:) O:-) ;) :-h


Savannah wrote on 24 Mai, 2010 at 14:30

Hallo Isa,

Gratulation zu den wirklich fantastischen Fotos von der Fire Wave! Ich stieß beim Vorbereiten unserer Reise durch Zufall auf die Bilder und war absolut begeistert. Diese neuentdeckte Wave werden wir uns auf jeden Fall ansehen! Da wir sie ohne deine Hinweise ganz sicher nie gefunden hätten, ganz herzlichen Dank für deine Veröffentlichung! :applaus:
Ich habe gleich noch einen weiteren Tag ans VoF drangehängt, es gibt da ja offenbar unendlich viel Schönes zu entdecken, wir haben es auf unseren bisherigen Reisen nur gestreift.

Erfreulich, daß es jetzt auch Campground-Plätze mit electricity gibt - im Juni und Juli wäre es selbst mir sonst nachts doch zu heiß im RV!

Entdeckt weiter viel Schönes im SW! :) Und danke, daß ihr uns daran teilhaben laßt.

Viele Grüße
Savannah


Daniel wrote on 30 Mai, 2010 at 13:07

Diese Wave ist wirklich sehenswert und ein schöner Ersatz für den leider eingestürzten Ephemeral Arch:
http://www.lvrj.com/news/famou.....59364.html

die Wave wird uns wohl noch etwas länger erhalten bleiben…

Gruss
Daniel


Isa (author) wrote on 31 Mai, 2010 at 07:22

Hi Daniel, das sind gar keine gute Nachrichten, aber wohl der Lauf der Dinge… “Ephemeral” -> nomen est omen :(
Danke jedenfalls für das Update. Da muss Steffen dann daheim seinen Valley of Fire Bericht anpassen.
VG, Isa


Thomas (Bär) wrote on 6 Juni, 2010 at 07:14

Danke für diese Wegbeschreibung - wir haben die Fire Wave Anfang Mai besuchen können, wirklich wunderschön! :) Leider waren wir an dem Tag noch Jetlag-geschädigt und nach der Tour völlig KO, daher haben wir anschließend den Ephemeral ausgelassen. Wie ich jetzt lese, ein großer Fehler :((


Isa (author) wrote on 8 Juni, 2010 at 07:53

Gern geschehen, Thomas! :)
Das mit dem so dermaßen knapp verpassten Ephemeral ist wirklich ärgerlich. :( Auch wenn es im VOF unendlich viele Felsbögen gibt, so war dieser doch irgendwie besonders sehenswert. Steffen und ich werden aber mal schauen, ob wir nicht sowas wie einen Ersatz dafür finden können. Das Tal ist so groß, da “muss” sich einfach noch Ähnliches/Gleichwertiges im Hinterland verbergen - für Eure nächste SW-Tour dann! ;)
Hoffe der Jetlag bleibt Euch wenigstens jetzt zu Hause erspart!
Viele liebe Grüße an Euch beide,
Isa
 
PS: An dieser Stelle noch ein kurzes PS an alle anderen Blog-Leser. Es gab jetzt schon länger kein Update mehr, das liegt daran, dass wir erst seit Mitte letzter Woche wieder im Lande sind. Die Fototour war dieses Mal etwas ganz Besonderes und wir haben die letzten Wochen richtig genossen. Mehr dazu und die ersten Bilder folgen in den kommenden Tagen/Wochen. :)


Barbara wrote on 10 Juni, 2010 at 22:27

Hallo Isa,
vielen Dank für diese tolle Entdeckung, wir werden nächste Woche 2 Tage in Las Vegas sein und wollten wegen der Hitze eigentlich nicht ins VoF. Dein Bericht hat diesen Entschluß umgestossen. Abends werden wir diese Entfernung schon schaffen.
Letztes Jahr waren wir zum Glück noch am Ephemeral Arch und sind auch den Scenic drive abgefahren….
Liebe Grüße Barbara


Thomas (Bär) wrote on 11 Juni, 2010 at 13:21

Allerdings ist das eine “Verkehrtrum-Wanderung”: Runter geht’s recht einfach, zurück muß man wieder hinauf und es ist ein bisserl Quälerei!


Isa (author) wrote on 13 Juni, 2010 at 10:30

Hi Barbara, wenn es nicht zu heiß ist, geht auch unbedingt auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwas querfeldein. Die Gegend ist dort wunderschön bunt! Hoffe das Tal ist nicht zu “feurig”! Sonst verschiebt es vielleicht doch lieber auf die nächste Reise. Wünsche Dir jedenfalls einen schönen Urlaub! Grüß uns den SW! :)
 
Thomas, als “Wanderung” kann man das aber hoffentlich nicht bezeichnen, sondern eher als “kurzen Spaziergang”. Deinen Worten entnehme ich aber irgendwie, dass dieser sich bei Eurem Besuch ganz schön heftig angefühlt hat. Ihr müsst unbedingt während der kühleren Jahreszeit mal ins Valley of Fire, sonst kannst die herrliche Landschaft nur halb so genießen. :(
LG und ich meld mich bei Dir nächste Woche (diese Woche war wieder mal bissi gewaltig “Land unter” hier… ;) )!
Isa


Thomas (Bär) wrote on 13 Juni, 2010 at 19:41

“Spaziergang” heißt für mich, daß ich es mit normalen Straßenschuhen oder Turnschuhen machen kann. Aber für die Fire Wave würde ich auf jeden Fall Wanderstiefel nehmen, man läuft ja querbeet.

Was die Länge und Schwierigkeit angeht: 900 m klingt erst mal wenig. Aber gut, daß wir trotzdem vor der Tour noch mal kräftig getrunken und jeder eine volle Literflasche Wasser mitgenommen haben. Die haben wir nämlich auch aufgebraucht! Von daher: “Kurze Wanderung”, aber kein Spaziergang!


You wrote on 17 Juni, 2010 at 11:01

Hallo Isa,

vielen Dank für diesen interessanten Tip. Sieht wunderschön aus. Wir haben uns das für unsere am Samstag startetende Tour schonmal vorgemerkt und senden ein Update, wenn wir vor Ort waren ;)

Gruß You & Familie


Barbara wrote on 17 Juni, 2010 at 20:21

Hallo Isa,
gestern abend waren wir da- bei 93° F gerade noch machbar. Ich würde Thomas zustimmen, mit Wanderschuhen gut zu machen, und der Rückweg anstrengend aber unbedingt lohnenswert. Ein tolles Highlight bevor wir wieder nach Deutschland fliegen. :-h Danke, dass Du uns an dieser Entdeckung teilhaben lässt.
Liebe Grüße Barbara


Lili wrote on 25 Juni, 2010 at 12:48

:applaus: Bin heute erstmalig auf diese Seite gestoßen und bin begeistert…Wirklich spannend und sehr interessant zu lesen, und auch sehr schöne Fotos :) Übrigens ein netter Blog :peace: LG


zzyzx wrote on 30 Juni, 2010 at 17:13

Hallo Isa :-h ,

tolle Location und super in Szene gesetzt - Gratulation!
Ihr wart natürlich, wie immer, zur richtigen Jahreszeit dort.
GPS-Daten sind, Dank der guten Beschreibung, für diesen Spaziergang absolut nicht notwendig. Angepasstes Schuhwerk eher. Wer nicht durch den Sand wandern mag, der kann auch die Straße weiter südlich laufen und via Wash dieses herrliche Gebiet erreichen.
Auch wenn Dein “Göttergatte” geknurrt hat, eine Person als Maßstab gibt diesem Motiv das gewisse Etwas. Die Umgebung ist für mich grandios - erinnert sie wahrhaftig an die Coyote Buttes South.
Nun kalt war es bei dieser Tour auch nicht, bei weit über 95° F. Nur eines hat meine gefühlte Temperatur temporär weit über die 200° F gebracht, die Unorganisiertheit in diesem S.P. Kein Ranger und nirgends Info-Material, was in anderen S.Ps. und N.Ps. Usus ist.

Viele liebe Grüße

Michael


Thomas (Bär) wrote on 30 Juni, 2010 at 22:33

“Kein Ranger und nirgends Info-Material, was in anderen S.Ps. und N.Ps. Usus ist.”
Der erste Ranger sitzt doch gleich am Eingang und kassiert ab :D

Im Ernst: Die offizielle Parkkarte war in der Tat nicht so gut wie in anderen Parks, aber das Besucherzentrum entspricht doch absolut dem üblichen Standard! UNd da trifft man auch Ranger an. Auch die Ausschilderung der Sehenswürdigkeiten an der Straße war IMHO völlig in Ordnung.


Isa (author) wrote on 30 Juni, 2010 at 23:06

Also da muss ich Michael aber schon recht geben, zumindest habe ich diesbzgl im VOF auch so meine Erfahrungen gemacht… Als ich vor 6 Jahren im Besucherzentrum einen Ranger nach dem Ephemeral Arch gefragt habe, erklärte mir dieser das sei eine lange Wanderung und mindestens ein Std. und im Prinzip soviel Unsinn, dass ich aufgrund der Hitze diesen doch meiner Meinung nach eher kurzen Hike (1,6 km…) damals nicht gemacht habe.
Übrigens, den Weg über den Wash hatte ich im Bericht nicht erwähnt, denn es heißt ja eigentlich vor Ort “park at designated places only”.
(edit: Aber als Plan B, falls sich jemand verläuft, ist das ev. doch eine gute Idee, wenn ich das noch ergänze! Danke!)
 
LG aus dem (heute ebenfalls tropischen) Dresden,
Isa


Thomas (Bär) wrote on 1 Juli, 2010 at 00:12

Da würde ich inzwischen vermuten, daß solche Fehlinfos der Ranger keine Unwissenheit sind, sondern Absicht, um Wanderer von einer Tour abzuschrecken. Kennt man ja leider auch von anderen Stellen.

PS: Wieso kriege ich bei 1+4=5 eine Fehlermeldung? =:)


zzyzx wrote on 1 Juli, 2010 at 01:43

Da muß ich dich leider enttäuschen, Thomas.
Das Häuschen am West Entry geschlossen, das Visitor Center ebenso - kein Host auf dem CG.
Ausschilderung? Vor dem Visitor Center nur zu Mouse´s Tank, aber nicht zu Rainbow Vista und ohne Karte …?

Isa, ich bin davon ausgegangen, daß jeder nur auf den vorgeschriebenen Plätzen parkt. ;)

cu
Michael


Isa (author) wrote on 1 Juli, 2010 at 07:06

Michael, denen war es ev. zu heiß… vielleicht hättest sie IM Lake Mead angetroffen. :lala:
Und dann noch all die budgetären Kürzungen. :( Da bin ich wie gesagt irgendwie froh, dass der Park überhaupt noch offen hat!
Steht eigentlich das zweite geplante Kassahäuschen an der East Entry schon?
VG,
Isa
 
PS: Ist das mit falschen Rechenaufgaben schon öfter vorgekommen? Das ist leider der einzig wahre Schutz gegen die ganzen Spamroboter. :(


Thomas (Bär) wrote on 1 Juli, 2010 at 10:47

zzyzx (übrigens ein cooler Name B-) ,
bei meinem Besuch im Mai war das Häuschen am West Entry auf, das Visitor Center ebenso. Also einfach unterschiedliche Erfahrungen zu unterschiedlichen Zeiten.


zzyzx wrote on 1 Juli, 2010 at 15:17

Hi miteinander,

Isa, am East Entry waren wir leider nicht. Wir statten dem VoF nur einen Besuch auf Grund Euerer Photos ab.
Nach 3 Wochen Roter Steine, Canyons und 19 Wanderungen hätte ich sonst keine Lust mehr auf diesen Schmelztiegel, zumal sich der Ephemeral Arch kurz zuvor leider klammheimlich aus der Landschaft gstohlen hat. :(
Da fällt mir ein, wir hatten ja ein fast-Déjà-vu. 1996 war der West Entry auch geschlossen, aber Ranger on duty.

Danke Thomas, den Namen sah ich 1992 das erste Mal an der I-15.
Unterschiedliche Erfahrungen, zusammengetragen, sind IMO absolut ok. Sie ergeben ja schließlich ein Gesamtbild - langweilig, wenn´s nicht so wär´. Sonst trugen wir bestimmt blaue Anzüge und äsen Reis. ;)

PS: Mit den falschen Rechenaufgaben ist mir auch schon einmal passiert.
Notify me of followup comments via e-mail. Ich erhalte immer eine leere E-Mail.
Kennst Du vielleicht C. Woods, Photographer aus St. George?

VLG
Michael


Florian wrote on 21 August, 2010 at 17:41

Danke für den tollen Tipp! Eine klasse Alternative zur richtigen Wave.
Ich hab einen kleinen Eintrag auf meiner Seite darüber veröffentlicht
http://www.xn--usa-sdwesten-hl.....-wave.html


Isa (author) wrote on 22 August, 2010 at 21:52

Hi Michael, irgendwie hatte ich Deine Frage hier total übersehen! Ich kenne Charles Woods nicht persönlich, aber wir haben einen sehr guten gemeinsamen Freund, der mir schon viel über seine Fotos und seine Earth & Light Gallery erzählt hat. :)
Diese “notify me” ist ein Plugin, scheint also nicht ganz einwandfrei zu funktionieren! Danke für den Hinweis, ich hoffe, Steffen hat demnächst mal Zeit sich das näher anzuschauen - ebenso das mit den Rechenaufgaben!
 
Hi Florian! Freut mich, dass es Dir bei der Fire Wave gut gefallen hat. Noch weiterhin schöne Reisen in den Südwesten und viel Spaß mit Deiner Webseite!


Tag 22: Springdale (Zion NP) wrote on 16 Oktober, 2010 at 08:17

[…] Las Vegas wol­len wir noch einen Abste­cher in den Val­ley of Fire State Park machen, um der „Fire Wave” einen Besuch […]


Tag 23: Springdale – Las Vegas wrote on 20 Oktober, 2010 at 19:46

[…] nächs­tes Ziel war die „Fire Wave”. Ein Foto davon ist auf dem Cover der dies­jäh­ri­gen Neu­auf­lage des Grund­mann […]


Thomas wrote on 16 November, 2010 at 15:41

Danke für die Wegbeschreibung, so konnte auch ich an diesen schönen Ort finden. :-h :)


Isa (author) wrote on 18 November, 2010 at 12:38

Hi Thomas, schön dass es Dir dort gefallen hat! Ich hatte es zwar schon bei Katja & Jens (siehe den Link oberhalb Deines Eintrags) gelesen, aber wir waren trotzdem absolut perplex, was da innerhalb weniger Monate für ein Trampelpfad entstanden ist. @-)
Ausführlicher dazu und mehr dann in unserem Reisekurzbericht, der aber leider noch etwas dauern wird, weil ich nächste Woche wieder unterwegs bin/sein muss.
VG, Isa


Hans wrote on 10 September, 2011 at 19:18

Hi,

Euer Foto von “The Wave” auf dem Cover des Reiseführers von Hans R. Grundmann hat uns dazu bewogen, auf unserer Rundreise durch den Südwesten jetzt im August 2011 das Valley of Fire zu besuchen. Was soll ich sagen: wir fanden, dass es dort von allen Parks die wir besucht haben (und das waren viele!!) die eindrucksvollsten Farben gibt und “The Wave” ist natürlich unschlagbar! Tatsächlich ist der Zugang nun markiert und der Weg dorthin gut zu finden (wenn man ungefähr weiß, wo man suchen muss). Auf jeden Fall ein absolutes Muss, wenn man ein Faible für Gesteinsformationen hat. Ein tolles Foto von “The Wave” findet sich nun auf meinem T-Shirt, meine Tochter hatte den besten Blick für die Perspektive. Euch herzlichen Dank für ein Erlebnis, das wir sonst nie gemacht hätten!
Herzliche Grüße, Hans


Isa (author) wrote on 11 September, 2011 at 20:37

Hallo Hans, gern geschehen! Das Valley of Fire ist auch für uns nach wie vor ein ganz besonderer Ort. So unglaublich bunt und so leicht zugänglich ist die Sandsteinwunderwelt selbst im Südwesten nicht oft. Und von seiner Einzigartigkeit her hätte dieses Gebiet (inkl. Umgebung) durchaus auch Nationalparkstatus verdient.
VG, Isa


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